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Diesen Kochfehler bemerkt man erst, wenn man ihn endlich vermeidet

Obwohl ich mich in meinem postgraduate Studium derzeit mehr mit großen, komplexen Zusammenhängen in der Kulinarik auseinandersetze, brennt mir diese simple Alltags-Kochtipp unter den Nägeln. Längst überfällig ist es, eines meiner wichtigsten Koch-Learnings der letzten Jahre mit Euch zu teilen. Es gibt nämlich einen Fehler, der selbst versierten Köchen noch überraschend oft passiert, auch mir bis vor ein paar Jahren, obwohl er logisch und so einfach zu vermeiden ist . Die wenigsten Rezepte berücksichtigen kleine, feine Details wie dieses – fahrlässig wie ich finde, weil es einen riesigen Unterschied macht und gleichzeitig  einer der simpelsten Küchentipps ist, die mir einfallen. Man braucht dazu weder teures Equipment noch handwerkliche Fähigkeiten. Nur das Bewusstsein und vielleicht ein kleines bisschen Muße. Darum heute ein Beitrag über eines meiner wichtigsten Learnings der letzten Jahre. Die Belohnung sind erstaunlich bessere Kochergebnisse aka herrliche Röstaromen und bessere Konsistenz!
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Die besten Food-Podcasts – meine Empfehlungen

Mach Platz, spotify – ich höre am liebsten Podcasts. Die meisten meiner bevorzugten kulinarischen Magazine kommen aus Übersee, ich liebe Print nach wie vor – ein paar meiner Abos hab ich euch hier schon mal vorgestellt. Im Alltag hab ich aber eher Zeit, mich auditiv berieseln zu lassen, als in Ruhe zu lesen. Daher schätze ich Podcasts sehr, ein Nischenmedium, das in Österreich total unterschätzt wird. Im angloamerikanischen Raum hingegen gibt es irre viele Podcasts, von großen Medien ebenso wie von Bloggern und Privatpersonen – wie überall im Internet finde ich nicht alles gut, hörenswert und spannend. Mittlerweile habe ich so viele Lieblingspodcasts gefunden, dass ich mit dem anhören nicht immer nachkomme – abhängig davon wie viel ich unterwegs bin, denn meistens höre ich unterwegs, etwa im Auto, beim Öffi-Fahren aber auch manchmal z.B. beim Kochen oder der Hausarbeit. Gerade im Stau oder bei längeren Reisen sind Podcasts ein Segen, weil ich die gezwungenermaßen „untätige“ Zeit richtig genießen und endlich mal in Ruhe meine Abos nachhören kann. Dass Inhalte dieser Qualität so aktuell, kostenlos und nahbar verfügbar sind und ich vielen meiner großen Heroes beim Plaudern zuhören kann, begeistert mich immer wieder aufs Neue! Weiterlesen

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Warum ich Geflügel nur noch im Ganzen kaufe

Es gibt so viele Gründe dafür und quasi keine dagegen, egal ob man nur an das persönliche Geschmackserlebnis denkt oder sich auch um die Umweltfolgen seines Konsums schert, in jedem Fall: Höchste Zeit, die Hendl-Gewohnheiten zu überdenken. Nur weil etwas heutzutage angeboten wird, ist es noch nicht besser. Immer weniger Konsumenten kaufen ganze Hühner, am Verkaufswert hat Brustfleisch alleine knapp 46%. Tendenz steigend (Quelle: AMA). Das ist nicht nur geschmacklich ein trauriger Verlust, sondern weit darüber hinaus problematisch und irrational. Auch bei Bio-Ware! Das habe ich, wie so vieles, auch erst mit der Zeit gelernt und vor ein paar Jahren meine Gewohnheiten geändert. Lange Zeit dachte ich selbst, Filet sei immer die beste Wahl – völlig absurd scheint es mir heute. Ich lade Euch ein, Eure Hendl-Konsumgewohnheiten mal wieder zu überdenken. Hier eine Liste der für mich überzeugendsten Argumente, die Reihenfolge ist kein Abbild der Priorität.

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Asia-Grillabende und Gochujang – fermentierte Bohnenpasten (3/3)

Erinnert ihr euch noch an meine Serie über fermentierte Bohnenpasten? Nach Miso und Doenjang geht’s heute um Gochujang – mit Absicht genau jetzt, in der Grillhochsaison, denn da setze ich sie besonders gern ein, sowohl als Marinade als auch als Dip oder in einer Mischung namens Ssamjang. Weil ich sehr oft grille, mag ich Abwechslungen an Grillabenden. Deshalb halte ich hin und wieder sehr gerne den ganzen Abend asiatisch. Das mach ich auch deshalb so gern, weil ich dabei meinen Wok am Grill verwenden kann.  Wie Doenjang kommt Gochujang ebenso aus der koreanischen Küche. Während einem halben Jahr in Canada mit vielen koreanischen Studienkollegen und später auf Reisen in Korea durfte ich diese Küche ausgiebig erleben und lernte sie lieben. Besonders die spannenden traditionellen Speisen und Zutaten in diesem Land begleiten mich bis heute.

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Was der Tiroler Boden hergibt: ein Tag mit Stefan Lenz vom Tennerhof Kitzbühel

Während die Aufmerksamkeit der skibegeisterten Teile der Welt vor allem im Jänner auf Kitzbühel liegt, habe ich mich im Frühsommer auf den Weg in die berühmte Sportstadt gemacht. Mit Sport hatte es aber gar nix zu tun, Grund war viel mehr eine Einladung, dort während einer kurzen Pause zwischen Winter- und Sommersaison einen Tag mit Stefan Lenz, Haubenkoch und Küchenchef im Tennerhof, zu verbringen. Wie in jeder guten Küche gilt auch hier #nofarmernoparty – auf dem Programm standen Kräutersammeln, ein Besuch bei seinem Bio-Gemüsebauern und eine ausgiebige Koch-Session in der Tennerhof-Küche, um die Ausbeute zu verarbeiten. Das lasse ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen, nehme mir einen Tag Urlaub und mach mich auf den Weg. Keine Sekunde habe ich den Kurztrip nach Tirol bereut, es war ein inspirierender, spannender und lehrreicher Ausflug, den ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Am Acker, in Wald und Wiese und in der Profiküche habe ich viel gelernt.

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Ehre, wem Ehre gebührt. Ströck-Feierabend <3

Wie es eben so ist, gibt es Lokale, von denen man schon viel gehört hat, sich regelmäßig denkt, „da muss ich jetzt endlich mal hin“ und es dann aber irgendwie doch nie schafft. So ging’s mir bis vor kurzem mit Ströck-Feierabend – vor allem, weil das Lokal im 3. Bezirk zwar zentral,  in meinem persönlichen Alltag aber nie am Weg liegt. Alles andere – und das ist vieles – spricht dafür, möglichst oft dort einzukehren. Wie konnte ich diesen großartigen Ort so lange unbesucht lassen? Ich habe so vieles nicht gewusst und bin noch immer ganz baff, was hier passiert, im Lokal und im Unternehmen.  Weiterlesen