Food Trends, die es 2017 nach Österreich schaffen könnten

2016 habe ich mir im Zuge meines Postgraduate Studiums 3 Monate Zeit genommen, um meiner Neugier in Food Studies besonders intensiv nachzugehen und dafür auch ins Ausland zu reisen. Dabei bin ich vielen Trends begegnet, manche verrückt, manche (meiner Meinung nach) ziemlich blöd, andere dafür sehr spannend und viel versprechend. Dieser Artikel ist meine ganz persönliche und natürlich subjektive Einschätzung, welche Food Trends 2017 auch in Österreich Potenzial haben und was ich davon halte. Was meint ihr? Schreibt mir Eure Meinung in den Kommentaren!

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Weihnachtsgeschenke für Foodies

Im letzten Jahr habe ich eine Liste von besonderen Kochbüchern als Weihnachtsgeschenk-Tipps verfasst. Die gilt freilich immer noch, auch altbewährte Kochbücher sind gute Kochbücher! Weil aber nicht jeder, der sich für gutes Essen und Trinken interessiert, zwangsläufig eine Freude mit Kochbüchern hat, gibt’s heute eine erweiterte Liste. Ich habe ein breites Spektrum an Geschenktipps zusammengestellt für alle, die gerne dem guten Essen und Trinken frönen.

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Diesen Kochfehler bemerkt man erst, wenn man ihn endlich vermeidet

Obwohl ich mich in meinem postgraduate Studium derzeit mehr mit großen, komplexen Zusammenhängen in der Kulinarik auseinandersetze, brennt mir diese simple Alltags-Kochtipp unter den Nägeln. Längst überfällig ist es, eines meiner wichtigsten Koch-Learnings der letzten Jahre mit Euch zu teilen. Es gibt nämlich einen Fehler, der selbst versierten Köchen noch überraschend oft passiert, auch mir bis vor ein paar Jahren, obwohl er logisch und so einfach zu vermeiden ist . Die wenigsten Rezepte berücksichtigen kleine, feine Details wie dieses – fahrlässig wie ich finde, weil es einen riesigen Unterschied macht und gleichzeitig  einer der simpelsten Küchentipps ist, die mir einfallen. Man braucht dazu weder teures Equipment noch handwerkliche Fähigkeiten. Nur das Bewusstsein und vielleicht ein kleines bisschen Muße. Darum heute ein Beitrag über eines meiner wichtigsten Learnings der letzten Jahre. Die Belohnung sind erstaunlich bessere Kochergebnisse aka herrliche Röstaromen und bessere Konsistenz!
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Die besten Food-Podcasts – meine Empfehlungen

Mach Platz, spotify – ich höre am liebsten Podcasts. Die meisten meiner bevorzugten kulinarischen Magazine kommen aus Übersee, ich liebe Print nach wie vor – ein paar meiner Abos hab ich euch hier schon mal vorgestellt. Im Alltag hab ich aber eher Zeit, mich auditiv berieseln zu lassen, als in Ruhe zu lesen. Daher schätze ich Podcasts sehr, ein Nischenmedium, das in Österreich total unterschätzt wird. Im angloamerikanischen Raum hingegen gibt es irre viele Podcasts, von großen Medien ebenso wie von Bloggern und Privatpersonen – wie überall im Internet finde ich nicht alles gut, hörenswert und spannend. Mittlerweile habe ich so viele Lieblingspodcasts gefunden, dass ich mit dem anhören nicht immer nachkomme – abhängig davon wie viel ich unterwegs bin, denn meistens höre ich unterwegs, etwa im Auto, beim Öffi-Fahren aber auch manchmal z.B. beim Kochen oder der Hausarbeit. Gerade im Stau oder bei längeren Reisen sind Podcasts ein Segen, weil ich die gezwungenermaßen „untätige“ Zeit richtig genießen und endlich mal in Ruhe meine Abos nachhören kann. Dass Inhalte dieser Qualität so aktuell, kostenlos und nahbar verfügbar sind und ich vielen meiner großen Heroes beim Plaudern zuhören kann, begeistert mich immer wieder aufs Neue! Weiterlesen

Warum ich Geflügel nur noch im Ganzen kaufe

Es gibt so viele Gründe dafür und quasi keine dagegen, egal ob man nur an das persönliche Geschmackserlebnis denkt oder sich auch um die Umweltfolgen seines Konsums schert, in jedem Fall: Höchste Zeit, die Hendl-Gewohnheiten zu überdenken. Nur weil etwas heutzutage angeboten wird, ist es noch nicht besser. Immer weniger Konsumenten kaufen ganze Hühner, am Verkaufswert hat Brustfleisch alleine knapp 46%. Tendenz steigend (Quelle: AMA). Das ist nicht nur geschmacklich ein trauriger Verlust, sondern weit darüber hinaus problematisch und irrational. Auch bei Bio-Ware! Das habe ich, wie so vieles, auch erst mit der Zeit gelernt und vor ein paar Jahren meine Gewohnheiten geändert. Lange Zeit dachte ich selbst, Filet sei immer die beste Wahl – völlig absurd scheint es mir heute. Ich lade Euch ein, Eure Hendl-Konsumgewohnheiten mal wieder zu überdenken. Hier eine Liste der für mich überzeugendsten Argumente, die Reihenfolge ist kein Abbild der Priorität.

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Asia-Grillabende und Gochujang – fermentierte Bohnenpasten (3/3)

Erinnert ihr euch noch an meine Serie über fermentierte Bohnenpasten? Nach Miso und Doenjang geht’s heute um Gochujang – mit Absicht genau jetzt, in der Grillhochsaison, denn da setze ich sie besonders gern ein, sowohl als Marinade als auch als Dip oder in einer Mischung namens Ssamjang. Weil ich sehr oft grille, mag ich Abwechslungen an Grillabenden. Deshalb halte ich hin und wieder sehr gerne den ganzen Abend asiatisch. Das mach ich auch deshalb so gern, weil ich dabei meinen Wok am Grill verwenden kann.  Wie Doenjang kommt Gochujang ebenso aus der koreanischen Küche. Während einem halben Jahr in Canada mit vielen koreanischen Studienkollegen und später auf Reisen in Korea durfte ich diese Küche ausgiebig erleben und lernte sie lieben. Besonders die spannenden traditionellen Speisen und Zutaten in diesem Land begleiten mich bis heute.

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