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Nice to meet you, SCHOCK!

Gute Küche braucht Weile

Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich begonnen, meine neue Küche zu planen. Diese Vorlaufzeit mag sehr lang klingen, aber ich bin froh, dass wir viel Zeit hatten, in Ruhe alles durchzudenken. Wir deshalb, weil ich glücklicherweise einen Profi zur Seite hatte: Richard Stimmeder, Innenarchitekt aus Bad Leonfelden. Mühlviertel is always a win! Er hat als Experte eine ganz andere Herangehensweise als ich als Kochenthusiastin. So haben wir das nach vielen Stunden Recherche, Gesprächen und Planung super hinbekommen und ich freue mich riesig über meine neue „Werkstatt“.  Eine längere Planungsphase hat außerdem den Vorteil, dass man die Investitionen ein wenig aufteilen kann.

Planungsgespraech

Besprechung mit dem Innenraumgestaltungs-Profi Richard

Wie ihr Euch vorstellen könnt lag mein Recherche-Fokus anfangs vor allem auf den Küchengeräten. Vieles habe ich natürlich aus meiner alten Küche, aber von meinem geliebten Gasherd beispielsweise musste ich mich schweren Herzens trennen. Also habe ich mich lange mit einer Alternative dazu und auch den Möglichkeiten für Sous-Vide-Garen im Haushalt befasst, im Internet recherchiert, mit Profis und leidenschaftlichen Hobbyköchen gesprochen und mir meine eigenen Ansprüche und finanziellen Rahmenbedingungen überlegt. So bin ich schon mit einer relativ klaren Vorstellung in den Schauraum bei Schachermayer in Linz gekommen und wusste schon, was ich will und was ich auf gar keinen Fall will (was den das Verkaufspersonal offensichtlich ziemlich erstaunt hat ;)). So wurde es dann ein AEG ProCombi Multi Dampfgarer mit Sous Vide Funktion (was für ein Name!) den ich auch schon bei Freunden testen konnte. Auf die Spüle in der Küche hatte ich mich ehrlich gesagt eher wenig konzentriert.

 

Farbmuster

Gefühlte drei Billionen Farbmuster gesichtet

Muster

Die Muster für Bodenfliese (links) und Arbeitsplatte (rechts)

 

COLOR YOUR LIFE. Wie cool kann eine Spüle sein?

Als Ende November 2014 SCHOCK auf mich zugekommen ist, war ich erstmal ziemlich überrascht, dass ein Unternehmen, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte und welches Spülen herstellt, Blogger Relations betreibt. Das Produkt Spüle ist ja an sich nicht gerade sexy, dachte ich. Für meine neue Küche hatte ich bereits eine ausgewählt, auch dabei hatte ich mich beraten lassen, aber mein Aufmerksamkeitsfokus lag doch deutlich mehr auf anderen Komponenten. Was kann eine Spüle schon können? Die Frage beantwortet sich sofort, wenn man sich den Web-Auftritt von SCHOCK (Facebook, Website) ansieht. Ich war schon ziemlich beeindruckt. Aber steckt auch was hinter dem auffälligen Design? Ich las mich in das Thema ein, durchforstete Foren und sprach mit Richard und ein paar anderen Fachleuten. Dabei steigerte sich meine Begeisterung für diese Firma noch mehr. Hier hat man es wirklich geschafft, aus einem Traditionsbetrieb (immerhin stolze 90 Jahre alt!), eine richtig coole Marke mit einzigartigen Produkten und kreativer Umsetzung zu machen. Obwohl 75% aller Spülen weltweit, nach deren Verfahren produziert werden, kannte ich die Marke bisher überhaupt nicht. Ich freue mich echt, Euch in den kommenden Wochen SCHOCK ein bisschen näher zu bringen und vor allem meine Eindrücke von der hochgelobten Granitspüle mit Euch zu teilen.

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Die Küche under construction

 

WAS GIBT ES BEI EINER SPÜLE SCHON ZU ENTSCHEIDEN?

Wie bei vielen Komponenten der neue Küche war mir im Vorfeld nicht bewusst, wie viel es hier zu entscheiden gilt. Das war auch bei der Spüle so. 200 Modelle in 40 Farben ergeben in unterschiedlichen Ausführungen satte 4000 Varianten. Soo schwer war’s dann aber gar nicht, weil vieles für meine Situation von vorne herein klar war.

 

DIE FARBE

Die wohl offensichtlichste Entscheidung. Zu Beginn war ich total begeistert von den grellen, bunten Farben der SCHOCK Spülen. Wer rechnet schon mit einer giftgrünen Spüle, wenn er in eine Küche kommt? Ziemlich cool. Unbedingt sollte es daher eine ganz grelle Farbe als Kontrast zu meiner weitgehend in weiß geplanten Küche sein. Obwohl mir viele Modelle und Farben extrem gut gefallen, habe ich mich für meine Küche dann doch recht schnell – und anders als anfangs gedacht – entschieden. Der Grund: Der schlammfarbene Farbton „EARTH“ passte haargenau zur Bodenfliese der Küche, als wäre beides gewollt so produziert worden. Da war schnell klar, dass es diese sein musste. Der Katalog hätte mich vermutlich sogar begeistert, wenn ich überhaupt nicht am Kauf einer Spüle interessiert wäre. Warum? Am besten seht ihr selbst. (Ich finde ihn auch hervorragend getextet, was mir wohl auch aus beruflichen Gründen gleich taugt).  Besonders cool finde ich auch die Vintage-Variante, die aber leider farblich bei mir nicht ganz reinpasste.

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Die frisch gelieferte Spüle mit den Mustern für Bodenfliese (links) und Arbeitsplatte (rechts)

 

DAS MODELL

Es gibt in etwa 200 verschieden Modelle. Klar war mir nur, dass ich eine mit Tropfblech wollte, auch wenn dies aufgrund der robusten Küchenplatte nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Ein großes Spülbecken reicht mir vollkommen (warum man zwei davon brauchen sollte habe ich noch nie ganz verstanden). Aber so ein kleines, seichtes Nebenbecken finde ich sehr praktisch, etwa zum Abspülen von Kräutern und Früchten. So entschied ich mich dann für das Modell Horizont D – 150.

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SCHOCK Horizont D – 150 in der Farbe EARTH, Armatur IDEOS Premium

noch mehr Entscheidungen

Man kann auch entscheiden, ob sich das Tropfblech links oder rechts befindet, wie tief das Becken und wie es eingebaut sein soll (untergebaut, flächenbündig oder übergreifend). Der Einbau bei mir erfolgte flächenbündig, also so, dass die Kante der Spüle nicht von der Küchenplatte bedeckt wird, aber auch  nicht darüber hinausragt. Die Beckentiefe wählte ich so tief wie möglich, das sind bei der Horizont 20 cm. Die Farbe der Küchenplatte hat mir Richard dann vorgeschlagen, und ich finde die Kombination noch immer so toll, dass ich mich jeden Tag darüber freue. Zubehör wie Spülmittelspender finde ich persönlich eher unnütz, das Nachfüllen ist mir zu mühsam und  wenn mich die Spülmittelflasche stört, stelle ich sie einfach in den Schrank.

Die Armatur

Armaturen gibt es zwar nicht ganz so viele wie Spülen, aber auch hier musste ich mich erstmal mit den vielen Möglichkeiten auseinandersetzen. Ich wusste nur gleich, dass ich eine hohe mit flexibler Brause wollte. So eine hatte ich bisher nie und ich finde es zum abspülen und sauber machen einfach unheimlich praktisch. Ich wollte eine schlichte Variante, rein in Edelstahloptik. Es gibt zwar auch hier Farbakzente, aber wenn schon die Spüle färbig ist, hätte ich das übertrieben gefunden. Die IDEOS Premium hat mir dann am meisten zugesagt. Anfangs hatte ich nämlich Bedenken, die Feder könnte bei so einer hohen, schwenkbaren Armatur schwer zu reinigen sein im Vergleich zu Wasserhähnen.  Aber durch die geschlossene Ausführung der Feder ist das bei der IDEOS Premium gar nicht der Fall. Der Auslauf ist 360° schwenkbar. Dank Wassersparfunktion macht diese Armatur auch ökologisch Sinn. Yay!

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Als Armatur wählte ich die SCHOCK Ideos Premium

„Aus der Komfortzone in das bunte Leben. Mit neuen, ungesehenen Ideen und gutem, altbewährtem Hand-Werk.“ heißt es bei SCHOCK. Ich bin schon gespannt, wie sich die Spüle im Alltag bewährt und vor allem, ob das Material wirklich das hält, was der Hersteller verspricht. Produziert werden alle SCHOCK Produkte übrigens in Bayern. Kein einziger Arbeitsschritt wird ausgelagert. Ich bin also bis auf weiteres mal ziemlich begeistert und es scheint nicht weniger zu werden, je mehr ich mich mit dem Unternehmen befasse. Hätte nicht gedacht, dass ich tatsächlich Sympathie und Begeisterung für Spülen aufbringe kann. Aber es scheint wohl so zu sein.

* Gesponserter Beitrag: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit SCHOCK. Jegliches Text- und Bildmaterial ist jedoch von mir und beinhaltet meine persönliche Meinung.

PS: Hier geht’s zum Blog von SCHOCK. Die gut bespielte Facebook Seite bläst mir regelmäßig bunte Farben und schöne Bilder in den Newsfeed.

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