Die Brüher und das Brühstück: Das beste Kaffeehaus in Linz ist erst ein Jahr alt

Ich mag Freaks, besonders, wenn ihre Leidenschaft guten Lebensmitteln gilt. Nachdem die „Second Wave“ aka Coffeeshop-Kultur Linz nur halb erreicht hat (noch immer kein Starbucks, zum Glück), haben Anela und Michael 2014 „Die Brüher“ eröffnet, eine gemütlichen Third Wave Kaffeebar, die sich auf eine kleine, aber feine Auswahl direkt gehandelter Kaffees spezialisiert, ganz ohne den ganzen Caramel-White-Chocolate-Mocha-Decaf-Light-Firlefanz. Seit kurzem gibt es neben Kaffee und Kuchen auch „Brühstück“. Das ist liebevoll zubereitetes Frühstück, mit dem Unterschied, dass man es den ganzen Tag bekommt. Das freut Langschläfer und Leute wie mich, die Frühstücksgerichte zu jeder Tageszeit gern essen, wenn sie denn gut sind. Jetzt gibt es also neben der imposanten LaMarzocco auch noch ein Waffeleisen, obwohl der Kaffee für Kenner schon seit einem Jahr Grund genug ist, bei den Brühern einzukehren. Warum ich hier noch ein bisschen lieber bin, als in anderen Linzer Kaffeehäusern?

Natürlich gibt es in Linz schon lange eine „Kaffeehauskultur“, ähnlich wie in Wien: Das Traxlmayer wäre als Kleinstadt-Pendant zum Landtmann zu nennen (nur leistbarer), die Konditorei Jindrak, der Erfinder der Linzertorte vielleicht als Pendant zu Demel. Ebenso wie in Wien lautet aber die traurige Wahrheit: Gscheiten Kaffee bekommt man in den renommierten traditionellen Kaffeehäusern kaum. Und selbst Eis und Mehlspeisen fallen allzu oft eher in die Kategorie „verklärte Kindheitserinnerungen“, wenn ich sie mit dem Angebot so manchen jungen, qualitätsbewussteren UnternehmerInnen vergleiche.

"Wenn du aus Wien Leitungswasser mitbringst, verändert sich der Kaffee" Michael tüftelt seit Jahren an der hohen Kunst des Brühens

„Wenn du aus Wien Leitungswasser mitbringst, verändert sich der Kaffee“ Michael beschäftigt sich seit Jahren mit der hohen Kunst des Brühens

„WIR WOLLTEN DAS EIGENTLICH ERST IN DER PENSION MACHEN“

Gott sei Dank haben Anela und Mike schon früher ihren kleinen, feinen Laden namens „Die Brüher“ eröffnet. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Michael es noch einen Tag länger ohne eigene Kaffeebar ausgehalten hätte, denn seine Leidenschaft für guten Kaffee ist unüberhör- und unübersehbar. Wenn jemand so viel Liebe, Erfahrung und Know-How mitbringt, dann will ich genau dort meinen Kaffee serviert haben. Der kommt bei den Brühern von einer der besten Maschinen auf dem Markt: Einer LaMarzocco Siebträgermaschine. Und in die beste Maschine kommt nur bester Kaffee. Das Lokal ist winzig, die Freude über einen echt vertrauenswürdigen Kaffeedealer in meiner früheren, immer noch gern besuchten Heimat Linz groß.

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Mikes allererste Espressomaschine hat einen besonderen Platz im Lokal bekommen

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Besonders im Sommer liebe ich cold brew (kalten Filterkaffee) aber so hübsch dekoriert hab ich ihn noch nie bekommen

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Natürlich gibt’s auch alles To-Go. Das nutzen unter der Woche auch die meisten Kunden dank der gut frequentierten Lage.

Brunch in Linz: Die Brüher laden zum Brühstück

Kurz bevor das Brühstück offiziell startete, durfte ich mich auf Einladung der Brüher an einem Hitzesamstag durch das geplante Brühstück kosten. Wie beim Kaffee gilt auch bei denSpeisen, was mein Papa schon immer gesagt hat: „Es muas ned vü sein, aber guad!“ Insofern ist die Karte überschaubar, die Qualität dafür hervorragend und auch für Veganer wär im Fall der Fälle was dabei. Anela schaut auch drauf, dass man selbst als gesundheitsbewusster Waffelfan bedenkenlos schlemmen kann, darum gibt es auch Varianten mit gesünderen Zutaten als Schlagobers oder Schokolade.

  • Waffeln: Das wohl beliebteste Gericht, das es in süßen und pikanten Variationen gibt. Verschiedene Toppings stehen zur Wahl, der Teig ist köstlich und aus erstklassigen Zutaten hergestellt (da war ich wieder besonders mühsam  neugierig und hab ganz genau nachgeforscht: Welche Eier? Welche Milch?) Die Toppings werden nach Saison wechseln. Aktuell gibt es pochiertes Freiland-Ei, Feta, Frühlingszwiebel, Kresse und Srirachasauce / Griechisches Joghurt, Beeren, Honig, Mandelsplitter / Bananen, Schokolade und Pekannüsse.
  • Avocado-Toast. Mittlerweile schon fast ein Frühstücksklassiker, für mich zumindest. Ein herrlicher Snack zu jeder Tageszeit und zwar gibt es hier Vollkorntoast, genau wie ich es mag.
  • Griechischer Joghurt mit Granola und frischen Beeren. Ein großes Plus gibt es für die extra Mandelsplitter, mit noch mehr Nüssen macht man mich eben noch mehr glücklich.
  • Ein kleine, wechselnde Auswahl an Mehlspeisen

Je nach Saison lassen sich die kreativen Köpfe außerdem immer wieder was Neues einfallen.

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Normalerweise wird natürlich nicht auf einer umgedrehten Kiste serviert. Da ich in netter Kaffeeliebhaberrunde vorab kosten durfte, musste noch ein bisschen improvisiert werden.

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Griechisches Joghurt mit Granola, Mandelsplittern und frischen Beeren

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Waffeln gibt es süß und pikant – hier mit Schlagobers und Beeren

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Zum professionellen Essen-fotografieren muss man sich schon mal auf den Sessel stellen dürfen

Was „die Brüher“ noch ein bisschen besser macht, als andere Lokale

Gerade in der Gastronomie kann man sich selten auf die Qualität der verarbeiteten Eier verlassen. Wenn diese nicht gerade als ganzes Frühstücksei (hier ist der Code für den Gast lesbar) serviert, sondern verarbeitet werden, kommen hier selbst in „regional und qualitätsbewusst“ auftretenden Lokalen mit Bio-Lebensmitteln auf der Karte Bodenhaltungseier (oder im worst case: Importware aus Käfighaltung) zum Einsatz. Nicht so bei den Brühern: Egal ob Waffelteig oder Eischeibe auf dem Avocado-Toast: Hier gibt’s nur Bio-Eier. Ja lieber Jindrak, da kannst du dir von den Newcomern schon eine ordentliche Scheibe abschneiden! Dieses vorbildliche Bewusstsein, das übrigens auf persönlicher Überzeugung  der Betreiber basiert und nicht groß und plakativ an die Marketingglocke gehängt wird, geht bei der Milch weiter: Nur Bio-Wiesenmilch wird verwendet „weil es die unserer Meinung nach beste Milch überhaupt“ ist, erklärte mir Anela auf Nachfrage.

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Angesichts dessen sind die Preise, die vielleicht ein kleines bisschen über dem Durchschnitt liegen mehr als gerechtfertigt. Als Gast bin ich allen Lokalen dankbar, die bei Zutaten ähnliche Mindeststandards haben wie ich, selbst  wenn ihr vorbildliches Handeln für viele Gäste möglicherweise im Verborgenen bleibt. In solchen Lokalen zahle ich mit Vergnügen mehr.

Ein Sackerl Bohnen für zuhause

Was man in Wien schon mancherorts (Rauwolf*, Kaffeemodul, Kaffemik,  Kaffeefabrik, Zamm,…) bekommt, haben die Brüher nach Linz gebracht: feinen, sorgfältig ausgesuchten und ordentlich gehandelten Specialty Coffee. Sie wollen die vielen Facetten von Kaffee vorstellen und beziehen Kaffeebohnen von diversen Kaffeeröstern, u.a. aus Kenia (Coffee Pirates), säurearme und bekömmliche Bohnen aus Sumatra (Röstmanufaktur) oder klassische brasilianische Bohnen (auch Röstmanufaktur) bzw. unseren Der Standard-Espresso-Blend besteht aus Brasilianisch-Indonesischen Kaffeebohnen (Javarei). Der Großteil der Kaffees ist „Direct Trade“ und unter kontrollierten und fairen Bedingungen gehandelt. Damit sind die Brüher für mich nicht nur liebevoll geführtes Kaffeehaus, sondern auch Bezugsquelle für besondere Kaffeespezialitäten für zuhause. Was man bei den Brühern bekommt, gibt’s nämlich sonst kaum wo in Linz. Die jeweils aktuelle Auswahl ist zwar überschaubar, die Vielfalt durch die ständige Abwechslung dennoch groß. Wer mehr über das Konzept „Direct Trade“ erfahren will, kann diesen informativen Biorama-Artikel dazu lesen.

(Meinen Artikel über Rauwolf findet ihr hier!)

Kampf dem Verlängerten

Das in Österreich unverständlicherweise so beliebte Gschloder namens „Verlängerter“ hat keinen Platz bei den Brühern und das ist auch gut so. Wer normalerweise Verlängerten bestellt, sollte sich den Gefallen tun und bei den Brühern Americano trinken, die trinkbare Version von verwässertem Kaffee. Der Unterschied liegt in der Zubereitung, beim Verlängerten lösen sich viel zu viele Bitterstoffe.

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Der Filterkaffee erlebt in den letzten Jahren wieder einen Aufschwung. Völlig zu Recht, wird jeder denken, der ihn bei fachkundigen Brühern verkostet.

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Verlängerter nein, Café Latte mit Wiesenmilch (!!) Ja!

Warum man auch kommen sollte, wenn man keinen Kaffee mag

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1. Der TeE und die Erfrischungsgetränke

Im Kaffeehaus trinke ich zwar selten Tee, weiß aber trotzdem, dass Kusmi Tea schon ein ordentlich köstlicher ist. Außerdem gibt es noch das Hipstertrangl schlechthin: Matcha Latte. Was mich besonders gefreut hat ist, dass der hier nicht wie bei vielen anderen auf irgendeiner Zucker-Milchpulvermischung mit verschwindend kleinem Grünteeanteil & Farbstoff basiert, sondern tatsächlich aus 100% Matcha frisch aufgebrüht wird. Wenn ihr also unbedingt Matcha Latte trinken wollt, dann hier.  Da musste ich die Matcha Latte eben doch probieren, als ich die Zubereitung beim neugierigen Blick über die Bar beobachtet hatte. Sehr gut war sie – unverhofft kommt oft.

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Egal bei welcher Art von Gastronomie: Ein oft unterschätztes, sehr aussagekräftiges Merkmal, für das Feingefühl in punkto Lieferanten ist meiner Meinung nach das Sortiment an antialkoholischen Getränken. Statt Cola, Fanta, Sprite gibt es bei den Brühern Fentimans Limonaden, Pona-Juice, Charitea & Lemonaid bis Nixe Bier und Big Smile Apple Cider (übrigens via Lieferei, die man sich auch mal ansehen sollte, wenn man gern gut trinkt).

2. Das Essen

Brühstück all day! Man wird hier nicht komisch angeschaut, wenn man zu jeder Tageszeit ein Frühstücksgericht bestellt 🙂

3. Die Gemütlichkeit

Das Lokal ist zwar klein, aber man fühlt sich dort sehr wohl, fast ein bisschen wie zu Besuch bei Freunden, die einfach sehr viel von gutem Kaffee verstehen. Und ich liebe die Wald-inspirierte Dekoration: brueher_brunch(C)Vockenhuber07

3. Die Menschen

Wer in einer Agentur arbeitet, weiß, dass Michael und Anela „Die Brüher“ sicher nicht aus Langeweile eröffnet haben. Wer in der Gastronomie arbeitet, weiß, dass sie es sicher nicht des Geldes wegen getan haben. Mit welch großer , fast kindischer (im positiven Sinn) Freude und Leidenschaft sie dieses Kleinod der Kaffeekultur betreiben, macht einem auch als Besucher Freude. Eine glückliche Fügung des Schicksals für Linz, dass damals Lokal unmittelbar neben ihrer Agentur leer stand und die beiden Jungunternehmer nicht widerstehen konnten. Selbst wenn Anela und Mike mal nicht persönlich an der Kaffeemaschine stehen, wird man bei den Brühern so freundlich bedient, dass der Tag eigentlich nur gut werden kann. Ein Detail am Rande, das ich aber auf Grund der aktuellen Situation und unerträglichen Hetze gegen vom Krieg Vertriebene erwähnen möchte: Anela, die ich erst vor kurzem als junge, zielstrebige Unternehmerin mit großem Herz und Verstand kennenlernen durfte, verbrachte einen Teil ihrer Kindheit als 5-Jährige in einem Flüchtlingslager, weil ihre Familie im Krieg alles verloren hatte und von den lebensbedrohlichen Umständen vertrieben wurde. Hätte ich das nicht durch Zufall erfahren, hätte ich es nicht mal geahnt. Perfekt Oberösterreicherisch spricht Anela sowieso. Ein Glück für Linz, dass sie hier geblieben ist.

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Wer bei 35°C in der Innenstadt mit so viel Freude Brühstück serviert, den kann man nur lieben

 

Wie und wann komm ich jetzt zu den Brühern?

Adresse: Hauptstraße 4, 4040 Linz – für Linzkundige: gerade noch in Urfahr, direkt neben dem Ars Electronica Center gegenüber vom Neuen Rathaus bzw. von der Urfahrer Donaulände über die Stadtwerkstatt die Stiegen rauf. Öffentlich gut erreichbar (Straßenbahn/Busstation Rudolfstraße)

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Öffnungszeiten:

Mo-Sa: 09:30-18:00 Uhr, So: 11:00 -16:00

Frühstück & Snacks all day 🙂

Detaillierte Karte inkl. allen Preisen und sonstigen Infos findet ihr hier.

 

Ein paar Eindrücke in bewegten Bildern

 

Außerdem könnt ihr noch lesen, was Mirela (übrigens Anelas Cousine), Petra, Ju oder die Online-Kaffeekapazunder schlechthin von  moar.coffee zu den Brühern sagen.

4 Gedanken zu “Die Brüher und das Brühstück: Das beste Kaffeehaus in Linz ist erst ein Jahr alt

  1. Thomas Affenzeller schreibt:

    Bin auch ab und zu bei den Brühern zu Gast, und muss sagen, dass ich die hier vorgetragene Euphorie nicht wirklich nachvollziehen kann… Der Kaffee ist Geschmackssache -ich mag ihn- (der hauptsächlich verwendete Kaffee ist Java vom Großhandel).
    Dass hier ein Kaffeefreak mit Leidenschaft am Werk ist merkt man, und steht auch außer Frage. Das Frühstück ist mittelmäßig.
    Aber was fast an eine Frechheit grenzt, ist, überall ’selbstgemachte Kuchen/Mehlspeisen‘ zu lesen bzw. kommuniziert zu bekommen…
    Jeder – dessen kulinarischer Horizont über den Papprand eines Burgerking Tellers hinausreicht – sieht und schmeckt sofort, dass der Boden (sprich: der eigentliche Kuchen) zugekauft ist. Lediglich die wechselnden Toppings sind selbstgemacht. Wenn also 70% der Mehlspeise vom Fließband sind, dann sind das 70 schwerwiegende Prozent, die einen selbstgemachten Kuchen von allem anderen, was du dir von der Industrie gefertigt und abgepackt in der Metro kaufen kannst, unterscheiden.

    Dass die Brüher eine willkommene Alternative zu den alt eingesessenen Kaffeehäusern in Linz mit ihren Industriewaren sind, dem stimme ich zu, aber es ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt.
    Das gehört einfach richtig gestellt, denn so etwas zu behaupten, ohne dass es der Wahrheit entspricht, sind unlautere Mittel.

    • Finespitz schreibt:

      Hallo Thomas! Danke für den wichtigen Hinweis und deine Erfahrungen, ich hab „selbstgemachte Mehlspeisen“ gleich im Beitrag richtig gestellt – selbst wenn die Toppings tatsächlich frisch selbstgemacht sind, ist es natürlich nicht das, was man sich als Leser unter „selbstgemachten Mehlspeisen“ vorstellt – vielen Dank daher! GANZ wichtig ist mir, zu sagen, dass ich hier im Irrtum war. Die Betreiber haben sich nie damit gerühmt, die Mehlspeisen komplett selbst zu machen und das auch so nie gesagt, ich habe das aufgrund der selbstgemachten, kreativen Toppings ganz einfach irrtümlich angenommen und weil ich mich für Mehlspeisen viel weniger interessiere, als für das übrige Essen dort auch nicht näher nachgeforscht und ausnahmsweise den Mehlspeisboden nicht selbst verkostet – tut mir sehr leid. Das kann auch nur mir als Mehlspeis-Ignorant passieren, ich esse nämlich gar nicht gerne Kuchen – tatsächlich nie. Frühstücksgerichte hingegen sehr gern und da ist es de facto so, dass der Teig frisch selbstgemacht wird aus den beschriebenen Bio-Freilandeiern und Biomilch.

      Ich hoffe, du verzeihst mir den Irrtum 😉
      Bzgl. Kaffee: Wie vieles im Leben ist auch der Brüher-Kaffee Geschmackssache, deshalb gibt es ja bei den Brühern auch verschiedene Sorten. Das ist in den meisten anderen Lokalen nicht so.

  2. tom affenzeller schreibt:

    Hallo finespitz,

    Danke für deine Antwort und die Richtigstellung… Natürlich verzeihe ich dir den Irrtum, allerdings bist/warst du sicher nicht die Erste, die diesem „Irrtum“ unterlegen ist- genau darauf wollte ich nämlich hinaus. Einer Bekannten wurde seitens der Betreiber auf ihre Frage, ob die Kuchen selbst gemacht sind, folgendes geantwortet:

    „Ja Frieda, die machen wir selbst :)“

    FB Posting vom 26. Juli von ‚Die Brüher‘.

    Es geht mir da einfach ums Prinzip- ich will als Konsument nicht angelogen werden, und ich denke, du auch nicht.

    Liebe Grüße, Tom

  3. Anela schreibt:

    Hi Thomas,
    danke für dein Feedback – Lisa hat uns auch gleich darauf aufmerksam gemacht. Wie sie es schon richtig formuliert hat: wir rühmen uns nicht damit selbstgebackenen Kuchen anzubieten. Und ja, du hast recht – wir haben im Posting vom 26. Juli wohl unüberlegt geantwortet, weil wir es zwar selbstgemacht haben, aber nicht selbstgebacken. Und es war auch nicht unsere Absicht eine falsche Information nach außen zu verbreiten – tut uns Leid für diesen Irrtum – da wird künftig besser auf die Formulierung geachtet.

    Der Kuchen ist bei uns eine Kompromisslösung an der wir noch arbeiten und auch wir haben einige interne Herausforderungen zu bewältigen (zB keine eigene Küche). Aber wir arbeiten daran und was wir mit Gewissheit sagen können: unsere Snacks bereiten wir täglich 100% frisch und mit hochwertigen Zutaten zu (zB mit Bio Freilandeiern und Bio Wiesenmilch der Bio-Marke „Natürlich Für Uns“).

    Bezüglich Espressobohne kommen bald einige Änderungen, die vor allem Kaffeeliebhabern gefallen wird.

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – wir stecken quasi noch in Kinderschuhen, arbeiten aber intensiv an einigen Optimierungen 🙂

    Liebe Grüße
    Anela

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