Empfehlungen für Kochbücher zu Weihnachten

Dieser Artikel entstand nicht in Kooperation mit einem Verlag oder den jeweiligen Autoren.

Irgendwie merkt man, welcher heimische Verlag mein Lieblingsverlag ist. Und noch etwas fällt auf: meine Lieblingskochbücher sind nicht nur schöne Werke mit guten Rezepten, sondern auch von fachkundigen Menschen, die mir in ihrer Person extrem sympathisch sind. Ich weiß, wofür sie stehen und freue mich, wenn diese Persönlichkeit in Buchform deutlich wird. Auch das macht ein gutes Kochbuch für mich zum Lieblingskochbuch. Bei dieser Liste habe ich versucht, ein möglichst breites Spektrum an Kochbüchern vorzustellen sowie mein Tipp, wer damit eine Freude haben könnte. Warum das gar nicht so einfach ist, steht am Ende des Artikels. Meine Top 5 Kochbücher zum Verschenken:

„Ke:xs“ von Ilse König, Clara Monti, Inge Prader

BRANDSTÄTTER VERLAG

Ja. ein Keksbuch. Gleich als Erstes. Wer mich kennt, wird sich jetzt fragen, was mit Lisa passiert ist, die süßes Backwerk ja so überhaupt nicht leiden kann – weder das Backen noch den Verzehr. Das ist eh noch immer so. Aber erstens beschenke ich mich ja nicht (nur ;)) selbst es gibt Kochbücher, die ich als „großartig, aber nicht für mich“ erachte. Bei „Ke:xs“ kommt sogar noch dazu, dass allein die grandiose Fotografie Freude macht, sogar mir als Keks-Banause. Und dank dem weit gefassten Keksbegriff gibt’s auch viel Pikantes (Lachskekse anyone?). Dazu kommen „Keks-Beilagen“, also erstaunlich viele Rezepte, die sogar mich ansprechen. Zu den meisten Gebäcksorten gibt’s eine kurze, einfache Anleitung für einen Dip, ein Topping oder sonstiges Beiwerk. Thunfischmousse, Artischockensalat – diese herrlichen handgemachten Kleinigkeiten, die auf Gäste immer wirken, als hätte man sich sehr viel Aufwand gemacht. Welch schöne Überraschung, diese Vielfalt, diese raffinierte Kreativität, ausgerechnet in einem Backbuch. Die Rezepte gehen weit über den in Österreich etablierten Keksbegriff hinaus:  allerlei süßes und saures Kleingebäck, vieles davon perfekt zum gemütlichen Weintrinken außerhalb der Hochsaison rund um Weihnachten.

Bild: Brandstätter Verlag

„ke:xs“ von Ilse König, Clara Monti, Inge Prader. Copyright: Brandstätter Verlag

Was dieses Buch dann wirklich zum Spitzenwerk macht, ist die großartige Fotografie der zurecht vielgerühmten Inge Prader. Die österreichische Starfotografin, die z.b. mehrfach die Style Bible des Life Ball geshootet hat, hat offenbar auch einen Hang zur Food-Ästhetik. Ein Glück für uns Kochbuchleser, kürzlich kam mit „Süßer Sonntag“ ein weiteres Kunstwerk mit Praderschen Meisterwerken heraus. Was für eine beeindruckende, sympathische Künstlerin. Ein sehr schönes Interview mit ihr inkl. Profitipps für Foodfotografie gibt es hier zu lesen. Inge Prader zeichnete übrigens auch für die #apfeldazu Kampagne verantwortlich, wo ich vergangenen Herbst selbst fotografiert werden durfte.

Blaukäse Biscuits mit Pekannüssen, Mohn & Nigella. Copyright: Brandstätter Verlag, Fotografie: Inge Prader, Design: Clara Monti

Blaukäse Biscuits mit Pekannüssen, Mohn & Nigella. Copyright: Brandstätter Verlag, Fotografie: Inge Prader, Design: Clara Monti

FÜR WEN?

Für Keksliebhaber sowieso, denn in diesem Buch wird die „Kekssaison“ abgeschafft. Irgendeine Art von Keks passt immer. „Ke:xs“ ist aber auch für jene, die nicht so aufs klassische Süßgebäck stehen, so wie ich. Sie werden von der Vielfalt überrascht sein, so wie ich. KÜRBISKERN-SPECK-KEKSE FÜR ALLE!! Und es ist ein Buch für alle, die sich für außergewöhnliche, aber dennoch authentische Food Fotografie begeistern. #ingepraderfanclub

Hier gibt’s eine Leseprobe.

„Immer schon Vegan“ von Katharina Seiser

BRANDSTÄTTER VERLAG

Wenn man die Ideologie, wegnimmt und den ehrlichen Geschmack dazu, dann ist vegan ganz einfach. Ich persönlich weiß ja schon, dass ich einfach alles, was von der multimedialen Kulinarik-Expertin Katharina Seiser kommt, haben, lesen, hören muss. Die deklarierte Nicht-Veganerin begab sich als freie Journalistin für ein österreichisches Magazin auf einen mehrwöchigen veganen Selbstversuch. Nachvollziehbar, dass ihr schnell klar wurde, dass Ersatzprodukte oder Ersatzgerichte keine Genusserlebnisse schaffen können. Dieses Buch beginnt mit einer detaillierten Abhandlung des Geschmacks, der vor lauter Ideologie oft viel zu kurz kommt bei veganem Essen. 11 Geschmäcker  werden auf 20 Seiten mit dem sprachlich-kulinarischen Feingefühl erörtert, wie es bekennende Seiser-Fans erwarten.

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„Immer schon vegan“ von Katharina Seiser. Copyright: Brandstätter Verlag

Der Rest des Buchs sind 70 aufwändig recherchierte Rezepte aus aller Welt, ohne doch-verworfene-weil-wie-im-letzten-Moment-erfahren-traditionell-mit-Fleischbrühe-angesetzte Gerichte. Es sind Speisen, die genuin vegan sind und teils seit Jahrhunderten so gegessen und geschätzt werden, weil sie genau so perfekt sind, ganz ohne tierische Produkte. Und noch wichtiger: ganz ohne die von mir verhassten, viel zu teuren und dennoch minderwertigen neumodischen veganen Ersatzprodukte. Mir drängt sich ein weiteres Mal die Vermutung auf, dass Omnivoren die besten veganen & vegetarischen Kochbücher schreiben. Dazu zählt auch Parvin Razavi mit „Vegan Oriental“ #kathaseiserfanclub. Wie in Katharina Seisers anderen Büchern war hier die fantastische Grafikerin Miriam Strobach mit am Werk, die maßgeblich an der besonderen Schönheit der Seiserschen Bücher beteiligt ist.

Für wen?

Ein Buch für wahre Genießer, die echten Geschmack zu schätzen wissen und mit Ersatzprodukten wie „Vleisch“ & veganem Käse nichts anfangen können. Genießer mit Vorbehalten gegen den Begriff „vegan“ kann man mit diesem Buch einen echten Gefallen tun, eventuell vorerst das Cover mit Geschenkspapier einbinden, gegen ungerechtfertigte Aversion. Der Veganismus ist hier Nebensache – es ist ein reines Genuss-Buch. Wie alle von Katharina Seisers Büchern, sollte dieses Buch jeder haben, egal ob Fleischesser oder nicht. Es macht jeden glücklich, der Obst und Gemüse in ihrer vollen geschmacklichen Herrlichkeit erleben möchte und dabei einen saisonalen Leitfaden brauchen kann. Denn praktischerweise ist das Buch nach Jahreszeiten geordnet. Die Rezepte sind für weniger geübte Köche genauso gelingsicher, was auch daran liegt, dass Katharina Seiser selbst jedes Rezept ausgiebig geprüft, scharfsinnig formuliert und nachgekocht hat. Das macht es aber nicht minder spannend für erfahrenere Kochbuchfans.

Hier gibt’s eine Leseprobe.

„Vom Glück gemeinsam zu essen“ von Leo & Karl Wrenkh*

BRANDSTÄTTER VERLAG

*Dieses Buch wurde  mir kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt. Dies war aber weder Bedingung, noch Grund für diesen Artikel und hatte auch keinerlei Einfluss auf meine persönliche Favoritenliste. Alle nicht mit * gekennzeichneten Titel habe ich selbst gekauft.

Im Sommer durfte ich in geselliger Runde im Wrenkh Kochsalon die Rezepte „probekochen“ (Video unten!). So wollten die Gebrüder die Tauglichkeit ihres Werks in Sachen Genuss, Spaß und Umsetzbarkeit prüfen. Die beiden haben sich dann erst zum Schluss verkostend eingemischt, als alles am Tisch stand. Obwohl wir alle viel Kocherfahrung hatten, waren wir überrascht, wie einfach und schnell die große Vielfalt auf den Tischen stand: smarte Rezepte mit wenigen und leicht erhältlichen Zutaten. Wenn man dabei auf erstklassige Qualität & Frische achtet, kann kaum was schief gehen.

"Vom Glück gemeinsam zu essen" von Leo und Karl Wrenkh. Bild: Brandstätter Verlag

„Vom Glück gemeinsam zu essen“ von Leo und Karl Wrenkh. Copyright: Brandstätter Verlag

Die Rezepte sind so, wie ich auch gerne für meine Freunde koche: mehrere kombinierbare Gerichte, die aber auch für sich allein stehen können. Das ist mir meist lieber als die klassische Menüfolge mit Vor-, Haupt- und Nachspeise. Denn dann ist es ganz unkompliziert, wenn mal jemand etwas nicht mag. Nicht jedes Fleisch braucht eine Beilage, umgekehrt kann auch eine Beilage mal die Hauptrolle spielen. Ich liebe diese Art des Essens. Die Rezepte sind so ausgelegt, dass für jeden was dabei ist: Vegetarier, Veganer, Allergiker und Fleischesser. Das muss nämlich selbst in größeren Runden nicht immer kompliziert sein. Dabei bleiben die Gebrüder Wrenkh ganz undogmatisch: es geht ums gemeinsame Genießen, nicht mehr und nicht weniger. Viel Geschmack mit wenig Aufwand lautet das Motto: die Rezepte sind bewusst einfach gehalten, damit das gemeinsame Essen auch für den Gastgeber easy bleibt oder sogar zusammen mit Gästen gekocht werden kann.

Das Video zu „Vom Glück gemeinsam zu essen“

So und jetzt bitte schaut’s euch das Video an! Danke an die kongenialen Gebrüder Wrenkh, bei denen es einfach irre viel Spaß macht, Gast zu sein.

Für Wen?

Für Einsteigerköche und Liebhaber von unkomplizierten Dinnerparties, für Freunde, die gerne gemeinsam kochen. Für Freunde mit komplizierten Freunden, die immer irgendwas nicht vertragen. Für alle, die gerne in großer Runde speisen, aber einen allzu großen Aufwand scheuen. Auch für ambitionierte Köche, die manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und ein bisschen Entspannung am eigenen Herd vertragen. Es gibt sehr viele hervorragende, dennoch einfache und unkomplizierte Gerichte, sogar wenn die Gäste kompliziert sind. Und für alle, die die Gebrüder Wrenkh auch so gern haben wie ich. Gute Zutaten einkaufen und los geht’s!

Hier gibt’s eine Leseprobe.

„The Food LaB“ von J. Kenji López-Alt

W. W. NORTON & COMPANY

Wenn ich in der Schule gewusst hätte, wie spannend Physik, Chemie und Biologie für Köchinnen sind, hätte ich vielleicht besser aufgepasst. Was Lieschen nicht lernt, lernt eben jetzt Lisa und der Managing Director von Serious Eats, J. Kenji López-Alt, hat dazu einen ordentlichen Wälzer verfasst. Der ist aber alles andere als mühsam zu lesen und von langweiligen Schulbüchern weit entfernt.

The Food Lab: Better Home Cooking Through Science by J. Kenji López-Alt. Copyright © 2015 by J. Kenji López-Alt. With permission of the publisher, W. W. Norton & Company, Inc. All rights reserved.

The Food Lab: Better Home Cooking Through Science by J. Kenji López-Alt. Copyright © 2015 by J. Kenji López-Alt. With permission of the publisher, W. W. Norton & Company, Inc. All rights reserved.

Die 300 Rezepte sind dabei noch nicht mal das spannendste. Es macht viel Spaß – mir zumindest – und bringt einen in vielen kleinen Schritten zu deutlich besseren Kochergebnissen, optimierten Arbeitsabläufen und anderen Aha-Erlebnissen. Ein kulinarisches Nerd-Buch eben. Manchmal nehm ich mir zwar die Zeit, Dinge selbst zu erforschen wie: „Wie mache ich die besten Röstzwiebel? Wie heiß muss das Fett sein? Und welches Fett? Und welche Zwiebel? Geht das auf Vorrat oder besser frisch?“ Nur gibt es einfach eine unendliche Zahl an zu wenig beachteten Fragestellungen, denen man mangels Zeit, Know-how oder Equipment nicht immer allen selbst auf den Grund gehen kann.

DSC_9189Viele solche, vermeintlich selbstverständliche Basics des Küchenalltags werden erläutert und mit naturwissenschaftlichen Fakten untermauert, sehr praxisnah und mit einer für Hobbyköchinnen wie mich verständlichen Sprache. Viele Arbeitsschritte, die man „immer so gemacht hat“ lohnt es sich zu hinterfragen. Ich halte dieses Hintergrundwissen für viel wichtiger als Rezepte. Denn mit Wissen über Lebensmittel und Kochtechniken als Basis kann man selbst kreativer werden und je nach verfügbaren Zutaten arbeiten, ganz ohne Rezept. Manchmal fragen mir meine Freunde erstaunt, „wie ich das mache“. Neben leidenschaftlichem Experimentieren am eigenen Herd hilft z.B. dieses Buch. Und obwohl ich schon viel gelernt habe, brachte es mir reihenweise Erleuchtung.

Für wen?

Für Food-Nerds, die es ganz genau wissen, die sich ein Grundverständnis vom Arbeiten mit Lebensmitteln aneignen wollen. Für alle, die sich in die Wissenschaft des Kochens auch mal reinsteigern können und für die, die – wie ich – lieber selbst kreativ werden anstatt nach Rezepten zu kochen. Hier kann fast jeder noch was lernen, egal auf welcher Niveaustufe man sich befindet.

Hier gibt’s eine Leseprobe.

„Vom Einfachsten das Beste – Pannonisch Kochen und Leben“ von Melanie Limbeck

GUSTO EDITION

Ja, da ist es nun, das heiß ersehnte Kochbuch von Melanie Limbeck aka „Das Mundwerk„. Als ich vor ca. eineinhalb Jahren ihren Blog entdeckt habe, war er sofort ganz oben auf meiner Lieblingsliste. Neben den charakteristischen Rezepten war es vor allem ihr Textstil, der ihrem burgenländischen Dialekt viel Raum gibt. Der Begriff Kochbuch wird Melanies erstem Werk gar nicht gerecht, denn das Buch geht viel weiter. Es ist ein dokumentarisches Werk über die Region Pannonien, in der Melanie aufgewachsen ist und zu den typischen Produkten, die in ihrem Leben seit frühester Kindheit eine so große Rolle spielen. Es geht um Essen in seiner Gesamtheit: vom Boden, auf dem es wächst über die Produzenten, die es veredeln bis zum Herd, hinter dem Melanie Limbeck selbst in ihrer Einzigartigkeit und Kreativität steht. Ein paar mal durfte ich mich davon schon selbst überzeugen, zum Beispiel bei der Veranstaltungsserie „Aus Bauernhand„. Melanie ist eine junge kreative, für die man das Wort „bodenständig“ erfinden müsste, gäbe es das noch nicht.

"Vom Einfachsten das Beste" von Melanie Limbeck. Bild: Melanie Limbeck

„Vom Einfachsten das Beste“ von Melanie Limbeck. Copyright: Melanie Limbeck

Mit 90 Rezepten bietet dieses Buch reichlich Impulse fürs Selberkochen, eingebettet in viele schöne, spannende, interessante Geschichten aus Melanies kulinarischem Umfeld. Es ist also kein reines Nachschlagwerk, sondern auch ein Lesebuch. Es kombiniert alltagstaugliche, dennoch raffinierte Rezepte mit sehr viel Liebe zu Produkt und Herkunft, genau so, wie die Burgenländerin ihren Blog befüllt, für den sie 2014 mit dem AMA Food Blog Award prämiert wurde. Und noch etwas ist besonders an Melanie Limbecks Buch: Das Multitalent hat es komplett selbst produziert, also vom Layout über die Texte und Rezepte bis zu den Fotos. Klar gäbe es Alternativen, aber es hätte einfach niemand besser machen können. Man spürt als Leser deutlich, dass es einfach 100% Melanie Limbeck ist.

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Für wen?

Jetzt habe ich lange überlegt. Mir fällt niemand ein, dem dieses Kochbuch keine Freude bereiten würde (also unter jenen, die grundsätzlich empfänglich sind für Kochbücher).

Wo kaufe ich Kochbücher?

Natürlich kann man all diese Bücher im Online-Versandhandel bestellen, auch ich muss manchmal darauf zurückgreifen – vor allem, weil ich internationale Titel wie The Food Lab immer im Original möchte. Am liebsten gehe ich aber in Wien zu Babettes,  an diesen herrlichen Ort, Anlaufstelle für Gewürz- und Kochbuchfanatiker, wie für mich gemacht und immer einen Besuch Wert! Selten bin ich dort ohne Spontankäufe wieder rausgegangen, ein bisschen gefährlich, ich warne nur vor. Der Laden ist mit so viel Liebe geführt, das Sortiment fachkundig kuratiert, 1A-Beratung findet, wer sie braucht. Insofern sehe ich dort mein Geld viel besser aufgehoben als bei den teils fragwürdig agierenden Online-Versandriesen. Am liebsten bin ich im Standort Schleifmühlgasse 17, 1040 Wien, die zweite Filiale findet ihr Am Hof 13 in 1010 Wien.

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ÜBERS KOCHBÜCHER-SCHENKEN

Ein Kochbuch kann das schönste Geschenk oder der größte Unsinn sein. Ich persönlich schenke es nur her, wenn ich wirklich sicher bin, dass der/die Beschenkte daran eine ähnliche Freude haben wird, wie ich. Darum schenke ich die meisten Kochbücher auch mir selbst, schuldig im Sinne der Anklage. Ich besitze keinen einzigen Roman, Kochbücher sind meine große Leidenschaft. Obwohl die digitalen Medien ihre Vorteile haben (Stichwort Suchfunktion), sind Kochbücher für mich Kunstwerke, die durch nichts zu ersetzen sind (allein die Haptik!). Und dabei koche ich nicht mal nach Rezept. Allein das Durchblättern und Inspirieren-Lassen ist ist für mich eine der schönsten Freizeitaktivitäten. Sie sind etwas wunderschönes, unersetzbares, darum: viel zu schade sind sie, um in Regalen zu versauern und das ist genau der Punkt. Ein Kochbuch, das mich selbst begeistert, kann für einen anderen total uninteressant sein. Nicht jeder ist z.B. so ein Nerd, der sich in „The Art of Fermentation“ reinsteigern kann. Bei mir steht das Werk von Sandor Ellix Katz heuer ganz oben auf der Liste.

DSC_9209Ein Kochbuch auszusuchen erfordert also erstens, dass man den Beschenkten wirklich gut kennt und zweitens Recherche und Sorgfalt. Ich hoffe, dazu hier zumindest einen kleinen Beitrag leisten zu können. Falls noch jemand konkrete Fragen hat und ich weiterhelfen kann, könnt ihr mir gerne schreiben. Was sind so eure Favoriten derzeit? Sind Kochbücher für euch überhaupt interessant? Schreibt es mir unten in den Kommentaren!

Link:

Eine sehr feine Liste gibt’s auch von Doro hier.

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