Vegavita_heutemalvegan

Relax, vegan Kids! (Sponsored Video)

Warum ich gerne vegan esse? Erstens weil ich viele pflanzliche Lebensmittel über alles liebe, zweitens, weil ich es unnötig und falsch finde, das hierzulande selbstverständliche Übermaß an tierischen Lebensmitteln zu produzieren und zu konsumieren. Und drittens, weil ich gute Tierprodukte liebe. Das ist kein Widerspruch. Tierprodukte in einwandfreier Qualität haben ihren Preis und das ist auch gut so. Ich bin froh, dass immer mehr Menschen einsehen, dass die Massenproduktion nur Leid, Elend und minderwertige, geschmacklose Produkte mit sich bringt.

#heutemalvegan

Damit ich mir bei Tierprodukten das leisten kann, was ich auch genießen kann, sind vegane und vegetarische Gerichte zwischendurch für mich immer schon selbstverständlich. Das hat mit dem Hype, der gerade kursiert, recht wenig zu tun. Ich habe kein Interesse daran, mich komplett auf vegane Ernährung zu beschränken, eben weil ich ganz genau weiß, wo ich gute, für mich absolut vertretbare tierische Produkte bekomme. Auf diese möchte ich auch nicht verzichten. Gleichzeitig esse ich sehr oft vegan, ohne dass es mir überhaupt besonders auffällt, einfach weil es so viele tolle vegane Lebensmittel gibt. Softcore-Veganer eben.

Tomaten(C)LisaVockenhuber

 

Warum ich #heutemalvegan unterstütze

Der entspannte Zugang, den die Kampagne vertritt, taugt mir einfach und ich finde ihn echt wichtig. Man muss eben nicht 100% Veganer oder blutrünstiger Tierquäler sein. Diese Schwarz-Weiß-Malerei geht mir besonders in der Vegan-Diskussion auf den Nerv. Mir ist die Kampagne deshalb sehr sympathisch und ich kann die Idee, ab und zu vegane TaLogo(C)Vegavitage (oder Mahlzeiten) zur Gewohnheit zu machen nur unterstützen. Es ist einfach nicht schwer und schränkt auch den Genuss nicht ein. Dass der Durchschnittsösterreicher viel zu viel (billiges) Fleisch und billig produzierte Milchprodukte isst, ist einfach Fakt. Extremismus und Verurteilung bringen uns aber überhaupt nicht weiter. Ich habe eine Zeit lang überlegt, ob ich einen Beitrag zur #heutemalvegan Kampagne schreiben soll, weil ich mich mit dem Vegan-Thema nicht in ein Eck drängen lassen möchte und mich dazu zugegebenermaßen erst mal mit Vegavita und deren Produkten auseinandersetzen musste. Ja, ich weiß, dass ein großer Konzern hinter der Kampagne steht, ich sehe aber nicht ein, warum ich gute Ideen deshalb nicht unterstützen sollte. Eine Kampagne für alle, die das Thema entkrampft und niemand verurteilt ist eine gute Idee. Öfter mal vegan zu essen tut allen gut. Das Video zur Kampagne erinnert mich ein bisschen an „Dumb Ways to die“ – but maybe that’s just me 😉

Hier geht’s zur Kampagnenwebsite.

Was mich an militanten Veganern stört

Was mich nervt, sind jene unter den Veganern, die sich anmaßen, pauschal alle nicht-Veganer zu verurteilen, indem Sie so tun, als gäbe es nur Massentierhaltung/Tierquälerei/Konsumsünden oder Veganismus und damit den völligen Verzicht. Genauso blöd wäre es aber, sich einer so spannenden kulinarischen Entwicklung zu verschließen, nur weil es einige (zu viele) Extremisten auf dem Gebiet gibt. Ich hol mir einfach das beste raus aus dem ganzen Vegan-Hype, was mir schmeckt, gut tut und zu mir passt. Was mich auch oft stört, ist die Scheinheiligkeit bei veganer Ernährung: dass z.B. viele ach so ethisch korrekte, vegane Sojaprodukte weder bio-zertifiziert sind, noch deren Herkunft nachvollziehbar ist – wer will schon Soja aus gottweißwo essen? Oder hochverarbeitete industrielle Produkte, die zwar nichts tierisches enthalten, dafür jede Menge andere Zutaten, die ich viel grauslicher finde? Da nehme ich lieber den Bio-Käse vom Bauer meines Vertrauens.

Sojabohnen_Oesterreich_Vegavita

Das Vegavita-Sortiment unter der Lupe

Skeptisch, wie ich gegenüber veganen Produkten generell bin, habe ich mir die Vegavita-Sortiment mal genauer angesehen und war von der Qualität echt positiv überrascht.  Die Sojabohnen kommen bei Vegavita aus Österreich und der Großteil aller Zutaten aus biChili_non_Carne_Vegavitaologischer Landwirtschaft. Die Qualität eines Lebensmittels ist mir persönlich ja viel wichtiger, als dass es 100% tierfrei ist. Besonders aufgefallen sind mir ausgerechnet die Convenience-Produkte: Das Chili non Carne, die Kürbis-Kokos-Suppe, der Linseneintopf, das Gulasch und das Linsencurry. Genau das sind vegane Gerichte, die ich auch selbst gerne mal koche. Für Leute, die nicht so gern/oft selbst kochen, sind die Vegavita-Fertiggerichte echt super. Da ist überhaupt nix drin, was ich nicht essen möchte. Convenience-Produkte, die mit so einwandfreier Qualität überzeugen, muss man erst mal finden. Außerdem ist das Convenience-Sortiment grundsätzlich schlau gelöst: Denn Eintöpfe und Suppen können tatsächlich auch nicht-ganz-frisch-gekocht, sondern aufgewärmt in akzeptabler Qualität genossen werden.

Mit Produkten, die Wurst und Leberkäse nachahmen wollen, hatte ich noch nie was am Hut. Ich persönlich brauche kein Produkt, das mir vorgaukelt, etwas zu sein, was es nicht ist. Hier finden sich auch bei den Vegavita-Produkten einige Zutaten, die ich entbehrlich finde (die natürlich auch z.B. in handelsüblicher echter Wurst enthalten sind) genauso wie in der Mayonnaise, aber gut, vegane Mayonnaise, wenn ich ehrlich bin, interessiert mich auch nicht. In dem Fall bin ich froh, Omnivor zu sein und, wenn ich mal Mayonnaise brauche, aus ordentlichen Eiern richtige Mayonnaise machen zu können.

Spinat(C)LisaVockenhuber

HAPPY, HEALTHY, OMNIVORE

Ich denke übrigens, dass der gesundheitliche Benefit der totalen veganen Ernährung weit überschätzt wird. Klar fühlt sich ein gewohnheitsmäßiger Junkfood-Esser oder Billigfleisch-Konsument schnell besser, wenn er sich auf einmal vegan ernährt. Dass ich viel gesünder leben würde, wenn ich mich zu 100% auf rein pflanzliche Ernährung einschränken würde, glaube ich nicht. Mit weniger Genuss bestimmt. Ich fühle mich als Omnivor sehr wohl und denke, dass auch vegane Ernährung kein Garant für ein gesundes Leben ist. Man kann als Omnivor genauso gesund oder ungesund leben, wie als Vegetarier oder Veganer. Hier spielen so viele verschiedene Faktoren mit, dass Pauschalurteile besonders blödsinnig sind.

2009: ANALOGKÄSE, 2015: VEGANES HIPSTERPRODUKT

Manche Auswüchse des Vegan-Kults sind für mich total skurril. Warum ich einen mit Zusatzstoffen vollgepumpten „veganen Käse“ oder „Ei-Ersatz“ für teures Geld kaufen, oder gar essen sollte, werde ich wohl nie verstehen. Viele vegane Ersatzprodukte sind ziemlich genau das, was vor einigen Jahren als „Analogkäse“ für Empörung sorgte. Tofu hingegen, ein uraltes Naturprodukt, habe ich lange Zeit verschmäht, weil ich es nie richtig zubereitet gegessen habe. Jetzt liebe ich ihn als Ergänzung in meinem Zutatenrepertoire. Die Tofu-Antipasti von Vegavita sind köstlich. Der genussvolle Zugang zum Veganismus, wie er eben auch bei Vegavita praktiziert wird, gefällt mir und regt mich immer wieder an, Neues auszuprobieren. Auch Seitan habe ich zu schätzen gelernt. Was ich sehr schätze sind Impulse, neue Produkte/Zutaten auszuprobieren und kreative, neue Rezepte und Gerichte, in denen Gemüse die Hauptrolle spielen darf . Das ist super, ich liebe Gemüse.

Spargel_gruen

Also mal ehrlich, so ein bisschen vegan tut uns allen, der Umwelt und dem Tierwohl gut, bringt genussvolle neue kulinarische Erlebnisse und ist genau deshalb überhaupt nicht schwer. Die Kampagne macht auch einfach Spaß, hier könnt ihr mitmachen oder einfach den Hashtag #heutemalvegan verwenden. Klar ist es eine Werbekampagne, aber eine, die aus meiner Sicht nicht nur dem Unternehme, sondern auch einer guten Sache dient. Noch mehr entspannten veganen Content (u.a. Rezepte und Lokaltipps) gibt’s auch auf der Vegavita-Website. Jetzt kommt übrigens die allerbeste Zeit für vegane Gerichte. Frisch geerntetes, heimisches Obst und Gemüse braucht nicht viel. Spargel etwa ist doch viel zu schade um nur Beilage zu sein. Jeder kann dabei sein. Auch wenn’s nur ein Tag in der Woche ist. Bon Appetit!

Gesponserter Beitrag: Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Vegavita. Video- und Bildmaterial wurde von Vegavita zur Verfügung gestellt, alle Texte sind jedoch von mir und beinhalten meine persönliche Meinung zu diesem Thema.

 

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