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Neue Ideen und Gedanken zu Adventskalendern

Ich war eines der glücklichen Kinder, die immer einen selbst gemachten und liebevoll befüllten Adventskalender bekommen haben. Das ist und bleibt für mich die schönste und beste Variante. Danke Mama <3. Es gibt zwar unzählige fertig befüllte Adventskalender, aber in den letzten Jahren habe ich überhaupt keinen entdeckt, der mir auch nur annähernd das Geld wert gewesen wäre. Die meisten Adventskalender sind völlig überteuerte, aufwändige Verpackungen mit relativ wenig Inhalt an 0815-Schokolade oder sonstigem Klumpert. Darum sind mir zwei „covenience“ Kalender, die ich heuer entdeckt habe, eine Empfehlung wert, weil vielleicht nicht jeder Zeit und Talent zum Selberbasteln hat. Und für Schokoladefans erlaube ich mir einen kleinen Denkanstoß.

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Favorit #1: Der Frühstücks-Adventskalender (vegan auch #justincase)

Die Idee eines Müsli-Adventskalenders finde ich ja schon mal genial. Warum nicht statt Süßigkeiten, von denen es in der Vorweihnachtszeit ohnehin so viel gibt, mal auf ein erstklassiges Frühstück setzen? Das macht mir persönlich viel mehr Freude, als die Mini-Schokolade in den meisten gewöhnlichen Adventskalendern. Wer selbst bastelt, kauft am besten hochwertige Müsli-Zutaten ein und kreiert selbst verschiedene Mischungen für 24 Tage -ganz nach individuellen Frühstücksvorlieben. Ein Rezept für Granola gibt’s von mir zum Beispiel hier. Das kommt meistens günstiger und man hat einen liebevoll gestalteten, individuellen Adventskalender mit ganz besonderen Köstlichkeiten. Das erfordert freilich einen gewissen Zeit- und Bastelaufwand und ich muss zugeben: die fertigen Porridge-Mischungen von Verival sind schon was besonders feines und praktisches. Die könnte ich, glaub ich, selbst gar nicht besser machen, vor allem weil die verwendeten Zutaten erster Klasse sind. Für nicht-so-bastelaffine Frühstücksfans gibt es heuer einen – wie ich finde – ziemlich coolen Adventskalender von Verival.

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Fotocredit: Verival

 

Darin finden sich einzelne Portionen Urkornmüsli, Porridge oder Crunchy in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Ich mag die Produkte von Verival schon lange, sie beinhalten alte Getreidesorten wie Einkorn, Emmer, Dinkel, Roggen und Hafer (Sortenvielfalt FTW!!). Der Adventskalender ist super, um sich quer durchs vielfältige Sortiment zu kosten und das Lieblingsfrühstück rauszufinden. Ich habe schon vieles von Verival probiert und finde die Produkte wirklich köstlich. Die Porridgevarianten sind einfach und sehr flott mit heißer Milch oder heißem Wasser zubereitet (besser schmeckt ersteres) und damit perfekt für jene, die sonst meinen „ich hab keine Zeit für Frühstück“.

Produziert wird in Tirol, aus feinster Bio-Ware ohne künstlichen Farbstoffen, Aromen und Konservierungsmittel. Ich mag die Produkte auch, weil sie im Gegensatz zu anderen Frühstücksmischungen wenig oder gar nicht gezuckert sind. So kann man nach eigenem Geschmack mit Honig oder Ahornsirup nachsüßen. Auch für eigene Frühstückskreationen bekommt man von Vervial gute Basiszutaten in Bio-Qualität.

Warum ich gerade den Verival-Kalender so mag

Erstens, weil ich die meisten Süßigkeiten eh nicht mag und damit der Großteil der hübsch aussehenden Weihnachts-Countdowns für mich uninteressant ist. Zweitens, weil ich die Verival-Produkte schon ein Weilchen kenne und schätze. Und drittens, weil man bei diesem Adventskalender im Gegensatz zu anderen Herstellern hochwertigen Inhalt statt 0815-Ware bekommt – wenn man schon nicht selber basteln will. Und viertens: Der Winter ist genau die Zeit, in der man ein (warmes) Frühstück besonders gut brauchen kann.

 

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Fotocredit: Verival

Mit knapp 30 EUR ist der Adventskalender zwar nicht gerade billig, aber wenn ich daran denke, wieviel Geld für völlig absurd bepreiste Schokoadventskalender namhafter Hersteller wie Nestlé, Ferrero, Milka, Lindt & Co ausgegeben wird, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis hier schon eher. Ich hab mir mal den Spaß gemacht und ausgerechnet, dass man beim Milka-Adventskalender einen Kilopreis von 40 EUR für dieselbe Schokolade bezahlt, die man in Tafeln für ca. 10 EUR/kg bekommt. Rekordpreise erreich Lindt mit ca. 70 EUR/kg Adventskalenderschokolade, weil in Summe z.B. nur 150 g drin sind. Kauft man dieselbe Schokolade in Lindt-Tafeln, liegt der Kilopreis bei 20 EUR. Dabei ist es aber leider nicht zwangsläufig so, dass höhere Preise durch besonders hochwertige oder fair gehandelte Schokolade gerechtfertigt wäre – oft sind es ziemlich absurde Preise für ein kleines bisschen Schokolade in sehr viel großer, hübscher Verpackung, weder fair gehandelt noch bio-zertifiziert. Ich habe es echt noch nie verstanden, warum Menschen bereit sind, für unfair gehandelte Ware, die einfach nur anders verpackt ist als das restliche Jahr über, so irre viel Geld auszugeben.

Ein bisschen Unfair gehandelte Schokolade mit viel Verpackung

Das soll hier kein erhobener Zeigefinger sein, nur ein Gedankenanstoß, dass man, wenn man schon viel Geld für Adventskalender ausgibt, auch auf hochwertigen Inhalte achten und vielleicht mal bio & Fairtrade-Produkte probieren oder sonstwie würdige Unternehmen unterstützen kann. Milka war übrigens trotz Alpen-Image nie eine österreichische Firma und gehört längst zum US-Konzern Mondelez.  Wer einen schokoladigen Adventskalender sucht, findet mittlerweile einige fertig befüllte Adventskalender im Handel (z.B. von Zotter, Heindl) oder – noch besser – kauft sorgfältig ausgewählte Schokolade ein und bastelt selbst. Bio-&Fairtrade-Süßigkeiten gibt es mittlerweile in jedem größeren Supermarkt. #eswirdnichtallesschlechter

Und wer wirklich mal ganz neue Überraschungen möchte, für den hab‘ ich noch einen Tipp:

Favorit #2: 24 Hipsterdrinks von der LIeferei

Das Wiener Startup „Lieferei“ bereichert das heimische Getränkenangebot seit kurzem mit einer fein selektierten Auswahl an alkoholischen und nicht-alkoholischen Independent-Drinks. So kommt es, dass es heuer erstmals einen echt fein kuratierten trinkbaren Adventskalender für Ü16-Kinder gibt. Dieser ist mit knapp 60 EUR zwar schon ein echter Luxusadventskalender, allerdings bekommt man eine Getränkevielfalt an die Haustür geliefert, die im Lebensmittelhandel so gar nicht erhältlich ist. Da kann man sich wirklich jeden Tag auf eine Überraschung freuen anstatt auf ein paar Gramm mediokrer Schokolade, die man schon Zeit seines Lebens das ganze Jahr über auch bekommt, nur halt billiger. Mal ehrlich: das hat ja höchstens für Kiddies einen Reiz, deren Schokoladekonsum das ganze Jahr über strengstens von Eltern eingeschränkt wird. Außerdem unterstützt man mit dem Lieferei-Adventskalender ein echt cooles heimisches Startup und ihre mindestens so hippen Getränkepartner, anstatt Mondelez, Nestlé und Co noch mehr Geld für ihre billigst hergestellten Produkte in den gierigen Schlund zu werfen.

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Fotocredit: Lieferei

Apropos Müll

Was mir besonders gefällt: während man bei anderen Adventskalendern vor allem viel unnedige Verpackung kauft, kommt der Lieferei-Kalender in einer echt hübschen hölzernen Weinkiste, die man danach noch super für Dekozwecke verwenden kann – das ganze Jahr über und nicht nur zu Weihnachten. Die Flaschen wurden mit viel Liebe von den Lieferei-Jungs ausgewählt und handverpackt, wie ihr auch im Header-Bild sehen könnt. Das ist schon was wert. Verpackt wird in Papier übrigens, ein weiterer Pluspunkt. #noplastic #kthxbai.

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Fotocredit: Lieferei

Wo bekommt man die feinen Adventskalender?

Verival: Entweder im Online-Shop versandkostenfrei (!) vorbestellen oder am 27./28.11 zur Markterei in die Alte Post, Dominikanerbastei 11, 1010 Wien kommen und beim Verival-Standl zuschlagen! (Die Marketerei findet dann übrigens bis Weihnachten  jedes Wochenende dort statt!) Lieferei: Direkt im Onlineshop bestellen – ebenso versandkostenfrei! Hier geht’s zum Lieferei-Adventskalender.

In diesem Sinne wünsche ich viel Freude am Adventskalender-Countdown  – wie auch immer er aussehen möge – und eine schöne Zeit! Was macht euch Freude im Adventskalender? Schreibt es mir in den Kommentaren!

Dies ist kein Sponsored Post und entstand auch in keinerlei sonstiger Zusammenarbeit mit Verival, der Lieferei, Fairtrade oder anderen Unternehmen.

 

4 Gedanken zu “Neue Ideen und Gedanken zu Adventskalendern

    • Wolfgang schreibt:

      Ja, genau – danke für den tollen Tipp – MyMüsli gäbe es an dieser Stelle ebenfalls zu erwähnen. Apropo erwähnen – weshalb wird der Adventkalender immer mehr zu einem deutschen AdventSkalender? Danke an Tamara – da bleibt der Adventkalender ein Adventkalender 🙂

  1. ruhrstyle schreibt:

    Also ich habe schon vor einigen Jahren Kalender selbst gebastelt, die auch immer wieder aufgehängt bzw. aufgestellt werden, aber diesen Müslikalender finde ich trotzdem super und vielleicht fülle ich dieses Jahr mal den Kalender meines Liebsten auf diese Art und Weise.

    Danke für die klasse Tipps!

    viele Grüße
    Rebecca

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