Diesen Kochfehler bemerkt man erst, wenn man ihn endlich vermeidet

Obwohl ich mich in meinem postgraduate Studium derzeit mehr mit großen, komplexen Zusammenhängen in der Kulinarik auseinandersetze, brennt mir diese simple Alltags-Kochtipp unter den Nägeln. Längst überfällig ist es, eines meiner wichtigsten Koch-Learnings der letzten Jahre mit Euch zu teilen. Es gibt nämlich einen Fehler, der selbst versierten Köchen noch überraschend oft passiert, auch mir bis vor ein paar Jahren, obwohl er logisch und so einfach zu vermeiden ist . Die wenigsten Rezepte berücksichtigen kleine, feine Details wie dieses – fahrlässig wie ich finde, weil es einen riesigen Unterschied macht und gleichzeitig  einer der simpelsten Küchentipps ist, die mir einfallen. Man braucht dazu weder teures Equipment noch handwerkliche Fähigkeiten. Nur das Bewusstsein und vielleicht ein kleines bisschen Muße. Darum heute ein Beitrag über eines meiner wichtigsten Learnings der letzten Jahre. Die Belohnung sind erstaunlich bessere Kochergebnisse aka herrliche Röstaromen und bessere Konsistenz!
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Asia-Grillabende und Gochujang – fermentierte Bohnenpasten (3/3)

Erinnert ihr euch noch an meine Serie über fermentierte Bohnenpasten? Nach Miso und Doenjang geht’s heute um Gochujang – mit Absicht genau jetzt, in der Grillhochsaison, denn da setze ich sie besonders gern ein, sowohl als Marinade als auch als Dip oder in einer Mischung namens Ssamjang. Weil ich sehr oft grille, mag ich Abwechslungen an Grillabenden. Deshalb halte ich hin und wieder sehr gerne den ganzen Abend asiatisch. Das mach ich auch deshalb so gern, weil ich dabei meinen Wok am Grill verwenden kann.  Wie Doenjang kommt Gochujang ebenso aus der koreanischen Küche. Während einem halben Jahr in Canada mit vielen koreanischen Studienkollegen und später auf Reisen in Korea durfte ich diese Küche ausgiebig erleben und lernte sie lieben. Besonders die spannenden traditionellen Speisen und Zutaten in diesem Land begleiten mich bis heute.

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Ehre, wem Ehre gebührt. Ströck-Feierabend <3

Wie es eben so ist, gibt es Lokale, von denen man schon viel gehört hat, sich regelmäßig denkt, „da muss ich jetzt endlich mal hin“ und es dann aber irgendwie doch nie schafft. So ging’s mir bis vor kurzem mit Ströck-Feierabend – vor allem, weil das Lokal im 3. Bezirk zwar zentral,  in meinem persönlichen Alltag aber nie am Weg liegt. Alles andere – und das ist vieles – spricht dafür, möglichst oft dort einzukehren. Wie konnte ich diesen großartigen Ort so lange unbesucht lassen? Ich habe so vieles nicht gewusst und bin noch immer ganz baff, was hier passiert, im Lokal und im Unternehmen.  Weiterlesen

(C)RollingPin

Rolling Pin Chefdays 2016 – Master Class mit Philip Rachinger

Anfang Mai war ich 2 Tage bei Österreichs größtem Food-Symposium: den Rolling Pin Chefdays in Graz. Gewissermaßen war ich dort Outsider, weil sich hier hauptsächlich Köche und Gastronomen treffen. Genau das macht es für mich zu einem der spannendsten Erlebnisse des Jahres. Es ist schwer „Headliner“ zu nennen, weil das ca. 20-köpfige Lineup durch die Bank hochkarätig ist. Die Chance, so viele Starköche auf ein Mal zu treffen, muss man einfach nutzen. Das internationale & spannende Line-Up und die perfekte Organisation durch Rolling Pin machten die Chefdays auch 2016 wieder zu zwei wahnsinnig inspirierenden und eindrucksvollen Tagen voll kulinarischer Leidenschaft und tollen Begegnungen mit über 2.500 Teilnehmern.  Das Hauptprogramm sind einerseits Bühnenshows der Köche, andererseits sog. „Master Classes“ vor einer kleineren Runde mit 15 Plätzen am Tisch. Weiterlesen

Empfehlungen für Kochbücher zu Weihnachten

Dieser Artikel entstand nicht in Kooperation mit einem Verlag oder den jeweiligen Autoren.

Irgendwie merkt man, welcher heimische Verlag mein Lieblingsverlag ist. Und noch etwas fällt auf: meine Lieblingskochbücher sind nicht nur schöne Werke mit guten Rezepten, sondern auch von fachkundigen Menschen, die mir in ihrer Person extrem sympathisch sind. Ich weiß, wofür sie stehen und freue mich, wenn diese Persönlichkeit in Buchform deutlich wird. Auch das macht ein gutes Kochbuch für mich zum Lieblingskochbuch. Bei dieser Liste habe ich versucht, ein möglichst breites Spektrum an Kochbüchern vorzustellen sowie mein Tipp, wer damit eine Freude haben könnte. Warum das gar nicht so einfach ist, steht am Ende des Artikels. Meine Top 5 Kochbücher zum Verschenken:

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Endlich Grill-Besitzer! Sommerfrühstück vom Grill: Socca & Shakshuka

Endlich endlich endlich habe ich einen eigenen Griller – mit Sicherheit eines meiner heiß ersehntesten Besitztümer aller Zeiten. Jetzt will ich dieses mächtige Stück Edelstahl auch richtig ausnutzen. Weil ich dennoch nicht unbedingt mehr Fleisch essen möchte (obwohl sehr gern, wenn ordentlicher Bio-Herkunft) experimentiere ich momentan so viel wie möglich abseits der klassischen Grillgerichte. Frühstück auf der Terrasse zählt wohl zu den besten Dingen am Sommer und das kommt, wenn etwas mehr Zeit für einen Wochenendbrunch ist, jetzt eben von meiner Outdoor-Kochstelle. Socca und Shakshuka sind zwei feine Brunchgerichte, die ich jetzt super draußen machen kann – ein großer Vorteil am größeren (teureren) Weber Gasgrill sind die vielen Einsatzmöglichkeiten z.B. dank Pizzastein und Extra-Gaskochfeld auf der Seite. Die Multifunktionalität war ein Hauptgrund, warum ich mich trotz hohem Preis für genau diesen Grill entschieden haben. Weiterlesen