Food Trends, die es 2017 nach Österreich schaffen könnten

2016 habe ich mir im Zuge meines Postgraduate Studiums 3 Monate Zeit genommen, um meiner Neugier in Food Studies besonders intensiv nachzugehen und dafür auch ins Ausland zu reisen. Dabei bin ich vielen Trends begegnet, manche verrückt, manche (meiner Meinung nach) ziemlich blöd, andere dafür sehr spannend und viel versprechend. Dieser Artikel ist meine ganz persönliche und natürlich subjektive Einschätzung, welche Food Trends 2017 auch in Österreich Potenzial haben und was ich davon halte. Was meint ihr? Schreibt mir Eure Meinung in den Kommentaren!

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Die besten Food-Podcasts – meine Empfehlungen

Mach Platz, spotify – ich höre am liebsten Podcasts. Die meisten meiner bevorzugten kulinarischen Magazine kommen aus Übersee, ich liebe Print nach wie vor – ein paar meiner Abos hab ich euch hier schon mal vorgestellt. Im Alltag hab ich aber eher Zeit, mich auditiv berieseln zu lassen, als in Ruhe zu lesen. Daher schätze ich Podcasts sehr, ein Nischenmedium, das in Österreich total unterschätzt wird. Im angloamerikanischen Raum hingegen gibt es irre viele Podcasts, von großen Medien ebenso wie von Bloggern und Privatpersonen – wie überall im Internet finde ich nicht alles gut, hörenswert und spannend. Mittlerweile habe ich so viele Lieblingspodcasts gefunden, dass ich mit dem anhören nicht immer nachkomme – abhängig davon wie viel ich unterwegs bin, denn meistens höre ich unterwegs, etwa im Auto, beim Öffi-Fahren aber auch manchmal z.B. beim Kochen oder der Hausarbeit. Gerade im Stau oder bei längeren Reisen sind Podcasts ein Segen, weil ich die gezwungenermaßen „untätige“ Zeit richtig genießen und endlich mal in Ruhe meine Abos nachhören kann. Dass Inhalte dieser Qualität so aktuell, kostenlos und nahbar verfügbar sind und ich vielen meiner großen Heroes beim Plaudern zuhören kann, begeistert mich immer wieder aufs Neue! Weiterlesen

(C)RollingPin

Rolling Pin Chefdays 2016 – Master Class mit Philip Rachinger

Anfang Mai war ich 2 Tage bei Österreichs größtem Food-Symposium: den Rolling Pin Chefdays in Graz. Gewissermaßen war ich dort Outsider, weil sich hier hauptsächlich Köche und Gastronomen treffen. Genau das macht es für mich zu einem der spannendsten Erlebnisse des Jahres. Es ist schwer „Headliner“ zu nennen, weil das ca. 20-köpfige Lineup durch die Bank hochkarätig ist. Die Chance, so viele Starköche auf ein Mal zu treffen, muss man einfach nutzen. Das internationale & spannende Line-Up und die perfekte Organisation durch Rolling Pin machten die Chefdays auch 2016 wieder zu zwei wahnsinnig inspirierenden und eindrucksvollen Tagen voll kulinarischer Leidenschaft und tollen Begegnungen mit über 2.500 Teilnehmern.  Das Hauptprogramm sind einerseits Bühnenshows der Köche, andererseits sog. „Master Classes“ vor einer kleineren Runde mit 15 Plätzen am Tisch. Weiterlesen

Gorilla Kitchen: Gutes Fast Food in Wien

Es gibt Burritos, richtig gute, aber davon überzeugt sich jeder am besten selbst. Bei meinem Besuch in der Gorilla Kitchen sind mir ein paar vermeintliche Kleinigkeiten aufgefallen. Und die verdienen Aufmerksamkeit, weil dahinter bewusste Entscheidungen der Verantwortlichen stecken, die gelobt gehören. Für manche sind es vielleicht unwichtige Kleinigkeiten, für mich machen sie genau den Unterschied, warum ich in die Gorilla Kitchen gehe und woanders hin nicht. Manchmal braucht man einfach Fast Food und dann sind solche Orte wie dieser mit Gastronomen wie diesen ein Segen. Weiterlesen

Warum das Mercado wichtig ist und meine Empfehlungen zur Restaurantwoche Wien

Vom 22.-28.2.2016 findet in Wien wieder die Restaurantwoche statt. Schon zum wiederholten Male kann man in 80 teilnehmenden (teils Hauben-)Restaurants außergewöhnlich günstig essen – vorausgesetzt man lässt sich auf das Menü ein. Am Ende des Beitrags findet ihr eine Liste mit meinen Favoriten. Einen davon möchte ich Euch näher vorstellen: das Mercado. Weiter als zur Bar bin ich bisher nicht gekommen, die Drinks sind wirklich super sind. Alles, was an Früchten irgendwo reinkommt, wird zu Hochsaison eingelegt, eingefroren oder sonstwie selbst konserviert und das schmeckt man natürlich. Feinstens. Längst hatte ich mir vorgenommen, endlich auch mal zum Essen herzukommen. Denn wo es „Mieze Schindler Pisco“ als Getränk gibt, erwarte ich großes. Die lateinamerikanische Küche ist mindestens so spannend wie unerkundet – zumindest in Wien. Weiterlesen

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Entdeckt: Kabocha in Österreich!

Da waren die Freude und Überraschung riesig, als ich beim Einkaufen tatsächlich einen Kabocha-Kürbis in einem Korb voll bunter Kürbissorten entdeckt hab. Kabocha ist nämlich eine Sorte, die man bei uns kaum sieht, ich kenne ihn schon länger aus dem asiatischen Raum, besonders von meiner Zeit in Südkorea. In Konsistenz und Geschmack ist der Kabocha noch vor dem orangen Hokkaido die beste Sorte, die es für mich gibt. Eigentlich sollte ich diesen Post wohl nicht schreiben, denn die Menge im österreichischen Handel ist derzeit noch winzig. Aber Produzenten, die für Vielfalt sorgen gehören gelobt und gutes gehört hier geteilt – von Feinspitz zu Feinspitz sozusagen – in der Hoffnung, dass es bald mehr davon gibt! Weiterlesen