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Gebeizte Eidotter

Gerade rechtzeitig zur Spargelsaison möchte ich Euch eine Methode für ein etwas anderes Topping zeigen: Gebeizte Eidotter. Ich verwende Sie mittlerweile regelmäßig über vielen Gerichten, eine herrliche Alternative zu Parmesan, Bottarga, oder was man sonst so umami-geladenes über Gerichte streuen kann. Kompliziert ist es nicht, Eidotter zuhause zu beizen. Feingefühl braucht man aber und ein wenig Zeit. Ihr werdet sie lieben! Weiterlesen

Reis aus Österreich: Zwei Biobauern im Burgenland schreiben Geschichte #nofarmernoparty

Im burgenländischen Seewinkel ist etwas Erstaunliches gelungen: zwei Bauern produzieren für die Bio-Marke Ja! Natürlich* österreichischen Reis in verschiedenen Sorten. Und es funktioniert. In Kürze kommt die erste Ernte in den Handel. Ein sehr schönes Projekt, nicht einfach, nicht ohne Rückschläge und die Menge ist noch sehr klein. Aber es funktioniert nach fast fünf Jahren Experimentierphase und mit sehr viel Mut und Engagement – eine Leistung, die man gar nicht überschätzen kann. Weiterlesen

Jahresrückdank 2015

Jahresrückblicke langweilen mich, weil alles, worüber geschrieben wird, eh schon ausführlich berichtet wurde. Aufg’wärmt is nur a Gulasch guad, heißt es doch? DANKE sagen kann man allerdings nie genug. Daher ist mir dieser Artikel ein Anliegen, obwohl er nur unvollständig sein kann und trotzdem viel zu lang ist (sagen die SEO-Experten) und obwohl ich mich unterm Jahr immer bemühe, Dank lautstark kundzutun, wenn er angebracht ist und von Herzen kommt. Wem es zu fad ist, der darf gespannt sein aufs nächste Jahr, in dem ich sicher wieder viel neues (kennen)lernen und hier auf Finespitz.at mit Euch teilen werde. Denn wie heißt es so schön „life never stops teaching“.

Die Reihenfolge ist bedeutungslos, die Aufzählung wird immer unvollständig bleiben. Weiterlesen

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Das Grillhendl-Upgrade

Es gibt drei Aspekte, die meine Grillhendlperformance heuer maßgeblich verbessert haben und seither die Freude am Grillhendl in bisher ungeahnte Höhen treiben: erstens habe ich bei einem Besuch in der Steiermark von einem Haubenkoch gelernt, die Fülle sorgfältig unter die Haut zu stopfen anstatt in den Bauchraum. Zweitens verarbeite ich möglichst auch die Innereien (z.B. Leber und Herz in der Fülle) um einem #nosetotail-Anspruch zumindest ein bisschen näher zu kommen als mit dem allgegenwärtigen gegrillten Hühnerfilet. Und drittens habe ich seit dem Frühjahr endlich einen Griller, für den mir Weber freundlicherweise einen Drehspieß als Zubehör zur Verfügung gestellt hat*. Und der ist wirklich genial. Was ich mir vorher schon dachte, ist auch eingetreten: es gibt keine bessere Garmethode als die hauseigene Rotisserie.

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Vielfalt gewinnt! Warum mir „ein Öl“ zuhause nicht reicht

Wir in Österreich wurden ja vom „Low-Fat“-Hype zum Glück nur am Rande gestreift. In den USA wurde seit den 80ern wohl kaum ein Ernährungsmantra so vehement die Hirne der Menschen gepresst, wie die Verteufelung von Fett. Mit „mäßigem“ Erfolg, wie ein Blick auf die Gesundheits-Statistik im Land der begrenzten Unmöglichkeiten zeigt. Weder geschmacklich noch gesundheitlich hat dadurch irgendwer irgendwas gewonnen. Das Hirnrissige an der Diskussion um Fett im Essen ist, dass der kulinarische Wert, die Kocheingenschaften und das individuelle Aroma der vielfältigen und unterschiedlichen Fette und Öle sowie ihr gezielter Einsatz unbeachtet bleiben. Darum geht’s mir hier. Die Vielfalt ist weit unterschätzt, dieser Post daher unvollständig und zur Fortsetzung gedacht. Weiterlesen

Die Brüher und das Brühstück: Das beste Kaffeehaus in Linz ist erst ein Jahr alt

Ich mag Freaks, besonders, wenn ihre Leidenschaft guten Lebensmitteln gilt. Nachdem die „Second Wave“ aka Coffeeshop-Kultur Linz nur halb erreicht hat (noch immer kein Starbucks, zum Glück), haben Anela und Michael 2014 „Die Brüher“ eröffnet, eine gemütlichen Third Wave Kaffeebar, die sich auf eine kleine, aber feine Auswahl direkt gehandelter Kaffees spezialisiert, ganz ohne den ganzen Caramel-White-Chocolate-Mocha-Decaf-Light-Firlefanz. Seit kurzem gibt es neben Kaffee und Kuchen auch „Brühstück“. Das ist liebevoll zubereitetes Frühstück, mit dem Unterschied, dass man es den ganzen Tag bekommt. Das freut Langschläfer und Leute wie mich, die Frühstücksgerichte zu jeder Tageszeit gern essen, wenn sie denn gut sind. Jetzt gibt es also neben der imposanten LaMarzocco auch noch ein Waffeleisen, obwohl der Kaffee für Kenner schon seit einem Jahr Grund genug ist, bei den Brühern einzukehren. Warum ich hier noch ein bisschen lieber bin, als in anderen Linzer Kaffeehäusern?

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