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Rolling Pin Chefdays 2016 – Master Class mit Philip Rachinger

Anfang Mai war ich 2 Tage bei Österreichs größtem Food-Symposium: den Rolling Pin Chefdays in Graz. Gewissermaßen war ich dort Outsider, weil sich hier hauptsächlich Köche und Gastronomen treffen. Genau das macht es für mich zu einem der spannendsten Erlebnisse des Jahres. Es ist schwer „Headliner“ zu nennen, weil das ca. 20-köpfige Lineup durch die Bank hochkarätig ist. Die Chance, so viele Starköche auf ein Mal zu treffen, muss man einfach nutzen. Das internationale & spannende Line-Up und die perfekte Organisation durch Rolling Pin machten die Chefdays auch 2016 wieder zu zwei wahnsinnig inspirierenden und eindrucksvollen Tagen voll kulinarischer Leidenschaft und tollen Begegnungen mit über 2.500 Teilnehmern.  Das Hauptprogramm sind einerseits Bühnenshows der Köche, andererseits sog. „Master Classes“ vor einer kleineren Runde mit 15 Plätzen am Tisch. Weiterlesen

Jahresrückdank 2015

Jahresrückblicke langweilen mich, weil alles, worüber geschrieben wird, eh schon ausführlich berichtet wurde. Aufg’wärmt is nur a Gulasch guad, heißt es doch? DANKE sagen kann man allerdings nie genug. Daher ist mir dieser Artikel ein Anliegen, obwohl er nur unvollständig sein kann und trotzdem viel zu lang ist (sagen die SEO-Experten) und obwohl ich mich unterm Jahr immer bemühe, Dank lautstark kundzutun, wenn er angebracht ist und von Herzen kommt. Wem es zu fad ist, der darf gespannt sein aufs nächste Jahr, in dem ich sicher wieder viel neues (kennen)lernen und hier auf Finespitz.at mit Euch teilen werde. Denn wie heißt es so schön „life never stops teaching“.

Die Reihenfolge ist bedeutungslos, die Aufzählung wird immer unvollständig bleiben. Weiterlesen

Eine uralte Mühlviertler Garmethode, jetzt in meiner Küche. Danke, Mühltalhof!

Seit Jahren ungeschlagen mein liebster kulinarischer Ort im Mühlviertel (wenn nicht überhaupt in der Welt) , der Mühltalhof in Neufelden, wo mittlerweile drei Generationen am Herd stehen, hat mich als Amateurköchin nicht nur immer wieder inspiriert, sondern jetzt auch um ein neues Küchenutensil bereichert: Die Rachingers haben eine recht alte, simple Fisch-Garmethode revitalisiert. Zwischen zwei aufgeheizten Zedernschindeln gart dabei das Fischfilet behutsam vor sich hin. Nach ca. 7 Minuten Geduld ist es perfekt. Es bringt mich als Amateurkoch oft weiter, sehr neugierig zu sein. Nachdem ich das Gericht schon mehrmals im Mühltalhof genießen durfte, konnte ich bei meinem letzten Besuch endlich zweier solcher handgemachter, Zedernschindeln habhaft werden. Vielen Dank, lieber Philip! Wie einfach und perfekt diese Garmethode anzuwenden ist, könnt ihr hier in ein paar Zeilen nachlesen.

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HEAD_WILDKULTUR(c)Vockenhuber

WILDKULTUR aus dem Salzkammergut: Ein Pionierprojekt, das Fischliebhaber kennen sollten

Der Schatz in den Salzkammergutgewässern ist kostbar. Die Bundesforste selbst bewachen ihn, damit niemals mehr Fische entnommen werden, als nachwachsen. Sowohl beim eigenen Einkauf als auch in der Gastronomie ist Skepsis gegenüber allen Fischprodukten angebracht, Bezugsquellen sind häufig noch undurchsichtiger als beim Einkauf, die Logistik anspruchsvoll. Unter der Marke WILDKULTUR arbeiten die Österreichischen Bundesforste und der Fisch- und Feinkosthändler CERNYs zusammen, um Fischliebhabern erstklassigen Genuss im Einklang mit der Natur zu ermöglichen, ohne die Seen auszubeuten. Bei den Rolling Pin Chefdays habe ich mit den Verantwortlichen geplaudert. Die Marke WILDKULTUR verdient aus meiner Sicht große Anerkennung, weil es gelungen ist, Naturschutz und kulinarischen Hochgenuss in Einklang zu bringen. Österreichweit können Gastronomen erstklassige Seeforellen, Bachforellen, Saiblinge und Seesaiblinge aus Züchtungen im Salzkammergut beziehen. Die Gäste können sich freuen und guten Gewissens genießen. Weiterlesen