Warum ich keine Alu-Grilltassen kaufe

Ich liebe grillen. Seit ich endlich in einer Wohnung mit kleiner Outdoor-Area wohne, genieße ich es sehr, innerhalb kürzester Zeit den Gasgrill anwerfen zu können. Dementsprechend oft wird er genutzt (bei teuren Anschaffungen rechne ich übrigens in cost-per-use, insofern war der hochwertige Grill trotz dem ziemlich hohen Preis schon jetzt eine meiner besten Investitionen ever!). In schönen Sommerwochen kommt es vor, dass ich mehrmals grille, allein schon weil es draußen so viel angenehmer ist als in der Wohnung. Ich grille auch das ganze Jahr – im Winter zwar seltener, aber dennoch. Das einzige, was mich am Grillen immer schon gestört hat, egal ob bei mir oder woanders, war der Müll, der durch die Grilltassen anfällt – Alu noch dazu. Ich möchte mich weiterhin berechtigterweise über die Kapselkaffeehersteller aufpudeln und das kann ich nicht, wenn ich als High-Frequency-Griller selbst regelmäßig Alumüll produziere. Das Material der Einweg-Grilltassen ist schlechter als die billigste Bratpfanne, sie sind auf Dauer teuer und vor allem umweltschädlich. Also weg damit – egal ob Holzkohle- oder Gasgrill. Weiterlesen

Asia-Grillabende und Gochujang – fermentierte Bohnenpasten (3/3)

Erinnert ihr euch noch an meine Serie über fermentierte Bohnenpasten? Nach Miso und Doenjang geht’s heute um Gochujang – mit Absicht genau jetzt, in der Grillhochsaison, denn da setze ich sie besonders gern ein, sowohl als Marinade als auch als Dip oder in einer Mischung namens Ssamjang. Weil ich sehr oft grille, mag ich Abwechslungen an Grillabenden. Deshalb halte ich hin und wieder sehr gerne den ganzen Abend asiatisch. Das mach ich auch deshalb so gern, weil ich dabei meinen Wok am Grill verwenden kann.  Wie Doenjang kommt Gochujang ebenso aus der koreanischen Küche. Während einem halben Jahr in Canada mit vielen koreanischen Studienkollegen und später auf Reisen in Korea durfte ich diese Küche ausgiebig erleben und lernte sie lieben. Besonders die spannenden traditionellen Speisen und Zutaten in diesem Land begleiten mich bis heute.

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Das Grillhendl-Upgrade

Es gibt drei Aspekte, die meine Grillhendlperformance heuer maßgeblich verbessert haben und seither die Freude am Grillhendl in bisher ungeahnte Höhen treiben: erstens habe ich bei einem Besuch in der Steiermark von einem Haubenkoch gelernt, die Fülle sorgfältig unter die Haut zu stopfen anstatt in den Bauchraum. Zweitens verarbeite ich möglichst auch die Innereien (z.B. Leber und Herz in der Fülle) um einem #nosetotail-Anspruch zumindest ein bisschen näher zu kommen als mit dem allgegenwärtigen gegrillten Hühnerfilet. Und drittens habe ich seit dem Frühjahr endlich einen Griller, für den mir Weber freundlicherweise einen Drehspieß als Zubehör zur Verfügung gestellt hat*. Und der ist wirklich genial. Was ich mir vorher schon dachte, ist auch eingetreten: es gibt keine bessere Garmethode als die hauseigene Rotisserie.

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Endlich Grill-Besitzer! Sommerfrühstück vom Grill: Socca & Shakshuka

Endlich endlich endlich habe ich einen eigenen Griller – mit Sicherheit eines meiner heiß ersehntesten Besitztümer aller Zeiten. Jetzt will ich dieses mächtige Stück Edelstahl auch richtig ausnutzen. Weil ich dennoch nicht unbedingt mehr Fleisch essen möchte (obwohl sehr gern, wenn ordentlicher Bio-Herkunft) experimentiere ich momentan so viel wie möglich abseits der klassischen Grillgerichte. Frühstück auf der Terrasse zählt wohl zu den besten Dingen am Sommer und das kommt, wenn etwas mehr Zeit für einen Wochenendbrunch ist, jetzt eben von meiner Outdoor-Kochstelle. Socca und Shakshuka sind zwei feine Brunchgerichte, die ich jetzt super draußen machen kann – ein großer Vorteil am größeren (teureren) Weber Gasgrill sind die vielen Einsatzmöglichkeiten z.B. dank Pizzastein und Extra-Gaskochfeld auf der Seite. Die Multifunktionalität war ein Hauptgrund, warum ich mich trotz hohem Preis für genau diesen Grill entschieden haben. Weiterlesen

Sonntag ist Ruhetag. Und zwar genau zehn Minuten. #rindslungenbraten #weber #grill #papatochterwerk