Essen für die Gruft – Samstagspflicht!

Gutes essen, Gutes tun!

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(Bild: www.essenfuerdiegruft.at)

Morgen, Samstag, 26.4.2014, findet zum 2. Mal die (bedauerlicherweise notwendige) Aktion “Essen für die Gruft” statt – ein wienweiter Zusammenschluss von Gastronomen zu Gunsten jener Wiener Institution, in der die Caritas seit mehr als 25 Jahren Menschen, die auf der Straße stehen einen sicheren Zufluchtsort finden. Sie bekommen warmes Essen, einen Schlafplatz, saubere Kleidung, die Möglichkeit zu duschen – und vor allem menschliche Wärme. Neben der Grundversorgung werden auch sozialarbeiterische, medizinische und therapeutische Hilfestellungen geboten.(Nähere Infos: gruft.at)

Was muss ich tun?

Einfach wie gewohnt essen, genießen und bezahlen, der Gesamtumsatz kommt dann der Gruft zu Gute! Also L O S sofort Tisch reservieren!!

Meine Empfehlungen:

Plachuttas Gasthaus zur Oper
Walfischgasse 5-7
www.plachutta.at

Nascha’s
Petersplatz 11
www.naschas.at

Sonnentor Wien Landstraße
Landstraßer Hauptstraße 24
www.sonnentor.com

Motto
Schönbrunnerstraße 30
www.motto.at

Ulrich
St. Ulrichsplatz 1
www.ulrichwien.at

Marks
Neustiftgasse 82
www.restaurant-marks.at

China Bar
Burggasse 76
www.chinabar.at

Landtmann’s Jausenstation
Schönbrunner Schlosspark
www.landtmann-jausenstation.at

Dellago
Payergasse 10
www.dellago.at

Und ordentlich schlemmen!!!

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Gartenidylle und Schmankerl vom feinsten im Schönbrunner Schlosspark (Bild: Landtmann’s Jausenstation)

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Hier findet ihr die komplette Liste an Gastronomiebetrieben, die bei der Aktion teilnehmen.

Beim ersten ESSEN FÜR DIE GRUFT haben mehr als 250 Gastronomen insgesamt 55.000 Euro zugunsten der Gruft gesammelt.

Selbstverständlich wird morgen auch nicht auf die wichtigsten Personen dieser Aktion vergessen: Die Menschen in der Gruft werden mittags und abends ausgiebig bekocht.

Caffè sospeso

Wir kennen ja mittlerweile alle möglichen (Cappuccino, Häferlkaffee, Macchiato..) und unmöglichen (Icedvanillalatteventiaberbittemitsojamilchfuckyeeeah) Kaffee-Varianten. Ich persönlich hab’s damit ja nicht so, schwarz ohne alles, nicht viel, dafür gut – aber um mich geht’s hier ja nicht. Sondern um eine Bestellung, von der ich bisher noch nie gehört hatte, die ich aber sehr spannend finde:

Caffè sospeso”?? Diesen Begriff habe ich heute auf PULS4 aufgeschnappt. Es handelt sich dabei um eine Kaffeehaustradition aus Neapel. Kaffeehausgäste bestellen dort einen Kaffee für sich und einen zusätzlichen “sospeso” (dt. aufgehoben od. auch ungewiss), sie trinken nur einen, bezahlen jedoch zwei. Den zweiten kann sich ein bedürftiger Kaffehausgast abholen, der sich selbst keinen leisten kann. Was in Neapel uralte Tradition ist, schwappt nun scheinbar auch in andere Länder über. Während laut Wikipedia-Eintrag der Caffè sospeso heutzutage in der Ursprungsstadt Neapel keineswegs mehr überall üblich ist, kommt neuer Schwung in die Bewegung. Die “suspended coffees” – Facebook-Seite hat immerhin 21,782 Fans. Die Idee hat mich neugierig gemacht und ich hab ein bisschen weiter recherchiert.

Das Kulturcafé Tachles am Karmeliterplatz ist das erste Wiener Kaffeehaus, in dem der zahlungskräftige Gast einen “Caffè sospeso” bestellen kann. (Quelle: Kurier). Man darf also gespannt sein, ob sich das Konzept auch bei uns durchsetzt, mir gefällt’s jedenfalls. Kaffee für alle!